Blutfinke: Politik setzt Ampel durch

Blutfinke: Politik setzt Ampel durch

Aus Kostengründen wollte die Verwaltung einen Zebrastreifen.

Ronsdorf. Seit Monaten ist die Ampelanlage an der Blutfinke gegenüber der Gesamtschule defekt. Eine Reparatur erscheint der Fachverwaltung zu teuer, eine neue Ampel würde 28.000 Euro kosten. Wegen der angespannten Finanzlage kam nun der Vorschlag, auf die Anforderungsampel zu verzichten und stattdessen einen Fußgängerüberweg, sprich: Zebrastreifen, zu installieren.

Die Sicherheit der Kinder rückten alle Fraktionen der Bezirksvertretung Ronsdorf in den Mittelpunkt. Allerdings bestand keine Einmütigkeit darüber, welche Lösung nun die beste sei. Michael Hornung (CDU) sieht den Fußgängerüberweg durchaus als die beste, weil sicherste Lösung an. Ähnlich argumentierte auch Harald-Scheuermann-Giskes aus der täglichen Anschauung als Lehrer an der Schule. Den finanziellen Aspekt stellte er dabei hinten an. Ähnlich sah es auch Michael Hohagen von den Grünen. Eine günstigere Ampellösung wurde dagegen von SPD, Linke und WfW favorisiert.

Bei Stimmengleichheit wurde der Vorschlag der Verwaltung letztlich abgelehnt - die Stadt muss sich nun bemühen, eine günstigere Ampellösung zu finden und diese auch zügig umzusetzen. ef

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