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WZ-Mobil an der Horather Schanze: „Der Radweg ist notwendig“

WZ-Mobil an der Horather Schanze: „Der Radweg ist notwendig“

Am WZ-Mobil fordern viele die neue Verbindung. Es gibt aber auch Verständnis für die Eigentümer.

Dönberg. Der jetzige Zustand? Lebensgefährlich, für alle, die dort lang müssen. Ein Rad- und Wanderweg? Mehr als notwenig und überfällig. Die Meinungen am WZ-Mobil zum Thema Geh- und Radfahrweg an der Horather Schanze waren eindeutig. „Auf die Dönberger kann man sich verlassen“, freute sich Hans-Joachim Lüppken, Vorsitzender des Bürgervereins und ehemaliger Bezirksbürgermeister, über die große Resonanz.

Sagen Sie Ihre Meinung am WZ-Mobil.
Sagen Sie Ihre Meinung am WZ-Mobil. Foto: Andreas Bischof

Laut Flächennutzungsplan handele es sich um landwirtschaftlich genutzte Fläche und nicht um attraktives Bauland mit einem Grundstückswert von 300 Euro pro Quadratmeter, stellte Lüppken klar. Der aus finanziellen Gründen geplante erste Bauabschnitt, der so genannte Bürgerradweg, ist vom Parkplatz der Gaststätte „Horather Schanze“ bis zur Höhe der Einfahrt des WTCD vorgesehen.

Im Endausbau allerdings soll der Geh- und Radweg bis zum Ende der Horather Schanze/Kreuzung Herzkamper Straße führen. Das habe das Land NRW am Montag signalisiert, sagte Lüppken, der noch einmal betonte: „Auch die Eigentümer, die bisher noch nicht angesprochen wurden, werden demnächst vom Land zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.“

„Für den ersten Bauabschnitt stellt das Land 51 000 Euro zur Verfügung, der zweite Teilabschnitt mit rund 28000 Euro geht zu Lasten der Stadt“, erklärte Frank Zlotorzenski vom Amt für Grünfächen und Forsten anhand der Baupläne. „Dieser Geh- und Radweg ist enorm wichtig“, unterstrich er die Bedeutung.

Wolfgang Nolzen hat eine Ausgabe von des Bürgervereinsheftchens „Dönberg Aktuell“ aus dem Jahr 1982 dabei: „Bereits damals gab es einen Bauentwurf, aber keine Gelder. Dass nach 32 Jahren immer noch nichts passiert ist, ist einfach peinlich.“

Petra und Rolf Gerdau sehen es genauso: „Wenn man wartet, bis jemand umgefahren wird, geht die Diskussion in eine ganz andere Richtung.“

Dirk Thöne wohnt genau neben den Tennisplätzen: „Wir gehen aus dem Haus und stehen direkt auf der Straße. Auch für meinen vierjährigen Sohn wäre es ein Segen, wenn der Radweg schnell gebaut würde. Ein vernünftiges Angebot für die Grundstücke seitens der Stadt ist natürlich wünschenswert. Es ist außerdem erschreckend, dass sich die wenigsten an das Tempolimit halten.“

Gerhard Schnell vom Bürgerverein Dönberg ist überzeugt: „Die Chance gibt es jetzt und die sollte nicht vertan werden.“

Und auch Herbert Fleing vom Hatzfelder Bürgerverein sieht die Notwendigkeit: „Es muss jetzt zügig gestaltet werden, damit der Anschluss nach Hatzfeld besteht. Dabei sollten auch die Interessen der Grundstückseigentümer gewahrt werden. Im Dunkeln ist man als Fußgänger Freiwild.“