Wird erst im August auf der Nordbahntrasse weitergebaut?

Wird erst im August auf der Nordbahntrasse weitergebaut?

Der Stadt liegt jetzt ein grober Zeitplan für dieses Jahr vor, nach dem der Abschnitt vom Ottenbruch bis zur Mirke im Sommer in Angriff genommen wird.

Wuppertal. Das Tauziehen auf der Nordbahntrasse geht weiter: Nachdem der Stadtverwaltung Ende vergangener Woche der sogenannte Grobbauzeitenplan für 2011 vorgelegt wurde, hat der Vorstand der Wuppertalbewegung das Papier des externen Planungsbüros CDM am Sonntag veröffentlicht. Demnach sollen die Bauarbeiten auf dem nächsten Abschnitt des kombinierten Rad- und Wanderwegs ab August erledigt werden.

Oberbürgermeister Peter Jung bezeichnete den Baustellenkalender am Montag als einen ersten, groben Überblick — mit der Maßgabe, die Nordbahntrasse wie angekündigt Ende 2013 fertig zu haben. Der Zeitplan werde derzeit noch bei der Stadt geprüft und an diesem Freitag beim nächsten Treffen des Lenkungskreises auch mit der Wuppertalbewegung besprochen. Auf den Tag genau könne man die Arbeiten noch nicht terminieren.

„Und auch wir wollen, dass möglichst schnell weiter gebaut wird“, betonte Stadtdirektor Johannes Slawig Montagmittag. Derzeit prüfe man über das städtische Rechtsamt die juristischen Möglichkeiten, Fristen bei Ausschreibungen und Auftragsvergaben so zu verkürzen, dass möglichst noch vor August gearbeitet werden kann. Wie berichtet, steht der Abschnitt zwischen dem Ottenbrucher Bahnhof und der Mirke in diesem Jahr als nächstes auf dem Bauprogramm.

Die Wuppertalbewegung sieht sich unterdessen in ihrer Kritik am Vorgehen der Stadt bestätigt. „Dagegen müssen wir uns wehren“, sagte deren Vorsitzender Carsten Gerhardt Montagnachmittag im Gespräch mit der WZ. „Dieser Zeitplan ist nicht mangelhaft. Er ist ungenügend.“ Bereits im Juli und im November 2010 habe man der Stadt Zeitpläne vorgelegt, um nach der Winterpause nahtlos weiter arbeiten zu können.

In jedem Fall wolle man so schnell wie möglich mit Kräften des zweiten Arbeitsmarktes im Tunnel Engelnberg und an den Brücken Schönebecker Straße und Lantert weiterarbeiten — und sei gesprächsbereit.