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Südstädter freuen sich auf den neuen Döppersberg

Südstädter freuen sich auf den neuen Döppersberg

Peter Jung stellte Details des Umbaus vor.

Elberfeld. Während die Kampfansage der Initiative „Döpps 105“ über den Köpfen der Stadtspitzen schwebt, traf sich Oberbürgermeister Peter Jung am Dienstag im Rathaus mit Bürgern der Südstadt, um den Umbau Döppersberg auf geruhsamere Art zu betrachten. Gleichwohl kam die Frage, was zu erwarten sei, wenn die Initiative tatsächlich 12 000 Unterschriften sammeln könne.

In jedem Fall sei die Zulässigkeit eines Bürgerbegehrens zu prüfen, sagte Jung. Wichtigster Punkt sei, dass der erste Ratsbeschluss zum Umbau bereits 2010 gefasst wurde und die Frist für ein Begehren längst überschritten sei. Hans Jürgen Vitenius, stellvertretender Bezirksbürgermeister in Elberfeld, merkte an, dass die Unterschriftensammlung teils mit dubiosen Methoden durchgeführt werde. Beispielsweise werde bei diesen Aktionen behauptet, die Bürger sollten tunlichst unterschreiben, wenn sie verhindern wollten, dass kein Geld mehr für Kindergärten zur Verfügung stehe.

In einer Computeranimation führte Jung den Südstädtern vor, wie der neue Bahnhofsbereich aussehen wird. Fragen aus dem Kreis des Bürgervereins kamen zu Details der Buslinienführung, zu Parkmöglichkeiten und zu der Möglichkeit, die geplante Sperrung der B 7 zunächst probehalber durchzuführen.

Das, sagte Jung, sei nicht möglich, weil die Sperrung größere Umbaumaßnahmen erfordere und gegenüber den zu beauftragenden Firmen Verbindlichkeit herrschen müsse. Großer Vorteil der Sperrung sei, dass Mall und Busbahnhof schon vor Fertigstellung der B 7 genutzt werden könnten.