Sportfreunde Dönberg freuen sich auf den neuen Kunstrasen

Sportfreunde Dönberg freuen sich auf den neuen Kunstrasen

In der kommenden Woche entscheidet der Sportausschuss über den Zuschuss.

Dönberg. Die Tage zählt er noch nicht, auch wenn der genaue Termin eigentlich feststeht. Am 2. April soll der Bagger am Sportplatz Dönberg anrollen. Doch Klaus Wischet, Jugendtrainer und Projektleiter Kunstrasenplatz bei den Sportfreunden, ist vorsichtig optimistisch. „Ich warte erstmal den 14. Februar ab.“ Dann ist der geplante Umbau des Asche- eben in einen Kunstrasenplatz Thema im Sportausschuss. Die Politiker entscheiden, ob der Verein den Zuschuss in Höhe von 275.000 Euro aus der Sportpauschale erhält.

Natürlich hoffen Wischet und seine Mitstreiter darauf, dass der Ausschuss grünes Licht gibt. „2008 haben wir angefangen zu sammeln“, erklärt Wischet. Denn die andere Hälfte der 550.000 Euro Gesamtkosten muss der Verein selbst tragen. Viele Aktionen wurden dafür gestartet, unter anderem richteten die Sportfreunde den Tag des Jugendfußballs aus. Außerdem zahlen die rund 260 Mitglieder der Fußball-Abteilung 15 Euro mehr an Beitrag. Und es gab Zuschüsse etwa aus dem Gewinn des Barmenia-Fairplay-Pokals, worauf der Vereinsvorsitzende Hans Ermels stolz hinweist. „Der Gesamtverein steht auch seit Jahren hinter dem Projekt“, betont Wischet. Auch wenn der Platz vorrangig für Fußballspiele genutzt wird, werden dort in Zukunft natürlich auch Veranstaltungen des Vereins stattfinden können.

Den Eigenanteil bestreitet der Verein aus liquiden Mitteln von 140 000 Euro, Eigenleistungen von 5000 Euro und einem Darlehen von 130 000 Euro, wie es in der Vorlage für den Ausschuss heißt. „Wir hoffen, dass es ein schöner Platz wird“, sagt Wischet. Der Neubau am Dönberg orientiere sich an den Maßen des bestehenden Ascheplatzes. Durch den Kunstrasen erhofft sich Wischet auch weniger Lärm- und Staubbelastungen. Vorbild sei der Platz in Heckinghausen.

Der Umbau soll mit einem sand- und granulatverfüllten Kunstrasen der neuesten Generation erfolgen. Neu errichtet wird auch eine Stehstufentribüne für etwa 100 Zuschauer.

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