Raphael: Neue Anlaufstelle für Suchtkranke und Behinderte

Raphael: Neue Anlaufstelle für Suchtkranke und Behinderte

„Raphael“ eröffnet neues Büro in Elberfeld.

Wuppertal. Stadtdechant Dr. Bruno Kurth bezeichnete die neue Anlaufstelle als „eine gute Stube“ für psychisch kranke, suchtkranke und behinderte Menschen: Im katholischen Stadthaus, Laurentiusstraße 7 in Elberfeld, bietet „Raphael“ Seelsorge für Betroffene an. Gemeindereferent Jürgen Walker ist Koordinator: „Raphael bedeutet ‘Gott heilt‘ und ist der Name des Engels, welcher im Alten Testament die Reise des Jungen Tobias unerkannt begleitete. Daher stehen wir in der Heilsgeschichte der Erkrankten, neben der ärztlichen Versorgung, für Gottes Beistand“, erklärt er.

Wie Jesus will man ohne Vorbehalte auf alle Menschen zugehen und ihnen auf Augenhöhe begegnen. „Einen guten Rat von verständigen Leuten“, wünschte Kurth bei der Segnung des gemütlich eingerichteten Raumes. „Ich finde es gut, dass die Betroffenen so direkt sind und auch manchmal stören können, denn man muss die Menschen wahrnehmen, wie sie sind“, sagte Pfarrer Werner Hodick. Er ist Ansprechpartner in Wuppertal und Seelsorger für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung sowie psychischer Erkrankungen. Ebenfalls zum Team gehören Reinhold Skorupa, Seelsorger mit dem Schwerpunkt für Gehörlose und Schwerhörige, und Pastoralreferent Robert Raß, der sich besonders um psychisch Kranke und ihre Angehörigen kümmert.

Das ehemals von der Caritas genutzte Zimmer liegt ebenerdig, ist barrierefrei zu erreichen und von außen einsehbar. Dort können Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung, psychisch Kranke und ihre Angehörigen Hilfe und Begleitung erfahren. „Wir hören ihnen zu, beten mit ihnen, bieten Gespräche an und begleiten sie in Glaubens- und Lebensfragen“, so Walker.

Hilfe gibt es jeden Montag zwischen 16 und 18 Uhr.