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Pflanz' mich: Das Sonnenblumental an der Holzer Straße

Pflanz' mich: Das Sonnenblumental an der Holzer Straße

Die Einrichtung an der Holzer Straße ist bei der WZ-Aktion „Pflanz’ mich“ prämiert worden — und präsentiert jetzt stolz ihr neu gestaltetes Außengelände.

Südstadt. „Wo ist das Sonnenblumental?“ Unterstützt von einer Mikrofonanlage eröffnet Leiterin Beate Fichtner das kleine Fest in der Evangelischen Kindertagesstätte Holzer Straße. „Daaaaaaa!”, antworten ihr rund 80 Kinder aus voller Kehle und zeigen mit ausgestreckten Armen in Richtung eines Grünstreifens direkt an der Grenze zum Nachbargrundstück. Dann gibt es erst einmal Kuchen und Saft für die Kleinen, während sich die Großen das neu gestaltete Außengelände in Ruhe ansehen können, dessen Einweihung gefeiert wird.

Entstanden ist dort auf engstem Raum ein kleines Bewegungs- und Ruheparadies für die Kinder. Wechselnde Bodenbeläge erfordern Aufmerksamkeit beim Laufen, verschiedene Sitzgelegenheiten laden zum Ausruhen und Verweilen ein. „Vor allem die Verwendung von Naturmaterialien war uns wichtig”, sagt Beate Fichtner. Dazu passt dann auch wunderbar das Weidenzelt, dessen Stecklinge schon kräftig ausschlagen.

Ermöglicht wurde die Neugestaltung des Kita-Außengeländes durch eine ganze Reihe von Sponsoren, unter anderem die Bürgerstiftung für Kinder in Wuppertal, deren Vorsitzende Evamarie Bott der Einladung zur Eröffnung gerne gefolgt war. „Hier kann man sehr schön sehen, was mit unserem Geld geschieht“, sagt sie und freut sich mit dem Kindergartenteam über das Ergebnis.

Beteiligt war auch die Aktion „Pflanz’ mich” der Westdeutschen Zeitung und des Optikunternehmens Fielmann (siehe Infokasten), die zu einem Teil der Finanzierung beigetragen haben.

Zum Abschluss des Einweihungsfestes hieß es dann für die Kinder, noch einmal selbst Hand anzulegen. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen bepflanzten sie mit vollem Einsatz einige Kübel mit Blumen, Gewürzen und Minzepflanzen. „Unsere Kinder trinken besonders gerne Pfefferminztee. Den können wir demnächst aus eigenem Anbau frisch herstellen”, weist Beate Fichtner auf einen weiteren Aspekt des gelungenen Projektes hin.