1. NRW
  2. Wuppertal
  3. Stadtteile
  4. Elberfeld

Neues Buch zur Geschichte des Mirker Hains

Neues Buch zur Geschichte des Mirker Hains

Auf 64 Seiten die Erdgeschichte am Uellendahl übers Atadösken bis zum Freibad.

Uellendahl. „Wasserreich Mirker Hain — Blätterrauschen, Plätschern, Vogelgesang“ heißt der dritte Band der Reihe „Wuppertals grüne Anlagen“, der jetzt in der Edition Köndgen erschienen ist. Inhaltlich verantwortlich waren auch diesmal Brigitte Alexander vom Förderverein historische Parkanlagen Wuppertal und die Gartenbauarchitektin Antonia Dinnebier. Brigitte Alexander: „Es geht uns darum, Wuppertals Parks und Grünanlagen zu erhalten und die Geschichte wach zu rufen.“ Von der Erdgeschichte am Uellendahl über das sogenannte Atadösken, wie der Wasserturm am Pfaffenhäuschen im Volksmund heißt, bis hin zu den Spuren, die August und Selma von der Heydt im Mirker Hain hinterlassen haben, wie etwa dem Norwegischen Holzhaus: Die Autoren begeben sich in dem 64 Seiten starken Buch mit viel Liebe zum Detail auf eine spannende Entdeckungsreise.

Dabei darf natürlich auch das Freibad Mirke nicht fehlen — schließlich sei es eines der ersten Freibäder in Deutschland gewesen, sagt Dinnebier. Es steht auch für den verlorenen Glanz des Parks — weshalb Dinnebier betont: Man habe eine Unterschutzstellung der Grünanlage beantragt, das Verfahren laufe.

Bis dahin kann das Buch dazu dienen, sich an der wechselvollen Geschichte des Hains zu erfreuen — in denen auch so illustre Figuren wie Carl Biebighäuser ihren Platz haben. Denn der „bergische Robin Hood“ wurde im Jahr 1874 in einer Höhle im Mirker Hain verhaftet.

“ „Wasserreich Mirker Hain“ ist für 7,95 Euro im Buchhandel erhältlich. Mehr Infos gibt es auf www.edition.koendgen.de