Neuer Spielplatz für die Oase

Die Spiellandschaft für den Treff an der Gustav-Heinemann-Straße wurde durch Spenden finanziert.

Uellendahl. Das alte Klettergerüst im Quartier Gustav-Heinemann-Straße musste aus Sicherheitsgründen vor einiger Zeit abmontiert werden. Doch bald können sich die rund 250 Kinder und Jugendliche, die in den drei Hochhäusern auf acht Etagen wohnen, wieder auf einem Spielplatz austoben. Die Landschaft mit Turm, Rutsche und Schaukel am Bewohnertreff Oase der Diakonie steht bereits. Es fehlt nur noch der Fallschutz. Nach den Ferien soll der Platz eröffnet werden.

Die Spielplatzausstattung wurde durch Spenden finanziert: Die Bezirksvertretung, KinderTal und die Mietervertretung des Quartiers ermöglichten die Anschaffung der Spiellandschaft. Die GWG hat die Kosten für die Erdarbeiten übernommen. Die Stiftung Kalkwerke Oetelshofen sponserte die Böschungssteine und die Bewohner fertigten in Eigenleistung aus Baumstämmen Ruhebänke. Die Gesamtkosten für das Projekt bewegen sich im fünfstelligen Bereich.

„Die Fläche war ziemlich verwildert“, sagt der Einrichtungsleiter der Oase, Christian Looft-Kaufmann, von der Diakonie.

„Hier sind alle Kriterien für ein Ghetto vorhanden. Dass die Siedlung keines ist, liegt daran, dass sich die Menschen vielfältig einbringen.“

„Wir machen so viel wie möglich mit Hilfe der Mietervertretung“, sagt auch Matthias Keller vom Sozialen Management der GWG. Die Kinder konnten den Platz im Vorfeld mitgestalten. In der Siedlung wohnen rund 800 Menschen, mehr als 80 Prozent von ihnen leben von Transferleistungen.

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