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Neuer Spielplatz am Arrenberg: Eine Spende macht’s möglich

Neuer Spielplatz am Arrenberg: Eine Spende macht’s möglich

Hans Löbbert, Chef von Akzenta, springt mit mehr als 20 000 Euro für den städtischen Eigenanteil in die Bresche.

Arrenberg. Noch bewegen sich auf dem Doppel-Spielplatz an der Arrenberger Straße erstmal nur Bagger und Kettensägen — doch demnächst können Kinder und Jugendliche auf den beiden Spielflächen mit den offiziellen Bezeichnungen „Arrenberg-Ost“ und „Arrenberg-West“ viel besser Spiel und Sport treiben als bisher. Für 114.000 Euro saniert die Stadt derzeit die beiden nebeneinanderliegenden Spielflächen. Das Besondere dabei: Aus städtischen Kassen fließt kein Cent in den Umbau.

Denn das Geld für die Sanierung kommt vom Land NRW, und zwar aus dem Erneuerungsprogramm „Stadtumbau West“. Zwar müsste die Stadt eigentlich, um diese Fördermittel zu bekommen, einen Anteil von 20 Prozent an den Gesamtkosten selbst zahlen. Doch hier kommt Hans Löbbert ins Spiel: Der Akzenta-Chef übernimmt die 20 Prozent der Stadt — und sponsert die Spielflächen somit mit 22.800 Euro.

Mit den Mitteln von Land und Löbbert werden auf der Spielfläche Ost beim Jugendtreff zwei mobile Hockeytore und weitere mobile Spielgeräte samt Gerätehaus errichtet. Auf der West-Fläche lässt die Stadt ein Streetball-Feld anlegen. Dazu kommen eine Schaukel und eine Drehscheibe für Kinder sowie ein überdachter Treffpunkt mit Sitzmauern, der sich eher an ältere Jugendliche richtet.

Zudem sollen die Plätze so gestaltet werden, dass sie luftiger und besser zugänglich werden — dazu werden Bäume gefällt und eine Bruchsteinmauer verkleinert. Ende Juni sollen die Flächen laut städtischem Grünflächen-Ressort wieder bespielbar sein. Die Stadt ist jedenfalls dankbar: „Ohne Herrn Löbbert wäre die Sanierung nicht möglich gewesen“, heißt es beim Presseamt.