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Luisenfest: Trödel, Schlemmen und Party unter neuen Auflagen

Luisenfest: Trödel, Schlemmen und Party unter neuen Auflagen

Am heutigen Mittwoch beginnt der Standverkauf — mit mehr Sicherheit.

Elberfeld. Am 15. Mai wird zwischen Laurentius- und Sophienkirche wieder einen Tag lang getrödelt, geschlemmt und gefeiert. Das Luisenfest ist seit mehr als drei Jahrzehnten eine feste Institution im Mai. Am heutigen Mittwoch beginnt der Meterverkauf — zunächst für Mitglieder der Interessen-Gemeinschaft- Luisenstraße, kommende Woche Mittwoch auch für Nichtmitglieder. Bis vor knapp einer Woche war nicht klar, ob das Sicherheitskonzept, das im Rahmen des neuen „Leitfadens für Veranstaltungen“ zum ersten Mal für das Luisenfest erstellt wird, das Fest beeinträchtigt.

Mittlerweile seien die Unterlagen jedoch eingereicht. Jetzt fehle nur noch das Okay der Bezirksregierung. In den kommenden Tagen werde die Genehmigung des Ordnungsamts erteilt, sagt Stadtsprecher Thomas Eiting. „Dann steht dem Fest nichts mehr im Wege.“

Die entscheidende Hürde ist laut Vorsitzendem der IG, Achim Brand, die Begehung durch die Feuerwehr vergangene Woche gewesen. Für die Erstellung des Sicherheitskonzepts war es wichtig zu wissen, wieviel Fläche die IG für die Trödel-Stände bekommt. Denn die enge Luisenstraße muss für Feuerwehr und Rettungsdienst über die Nebenstraßen schnell erreichbar sein. „Zu wenig Standflächen hätten die Finanzierung des Luisenfestes in Frage gestellt“, sagt Brand. Doch das habe sich in Grenzen gehalten. Lediglich an den Mündungsbereichen der Nebenstraßen dürften auf einer Länge von fünf Metern keine „festen Stände“ aufgebaut werden.

Das ist nicht neu. „Die Regelung hat es auch schon in den vergangenen Jahren gegeben“, erklärt Feuerwehr-Sprecher Rudolf Nippus. „Es kann aber sein, dass diesmal etwas genauer geguckt wird. Die schlimmen Vorkommnisse auf der Duisburger Loveparade hätten sensibilisiert.

Generell sei der neue Leitfaden, nach dem auch das Sicherheitskonzept für das Luisenfest derzeit erarbeitet wird, eine gute Sache, sagt Achim Brand. Dennoch bedeute es für den IG-Vorstand in diesem Jahr eine „Riesenarbeit, alles zu verschriftlichen.“ In den Folgejahren werde man aber davon profitieren können.