Kunst zum Anfassen am Dönberg

Hunderte Besucher kamen zum Frühlingskunstmarkt.

Dönberg. Gemalt, gewebt, gestickt, gebastelt, gestrickt oder geschnitzt — die Palette der Werke war groß beim zweiten Frühlingsmarkt der Künstlerkolonie Dönberg im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde. Mehrere hundert Besucher kamen am Wochenende, um zu gucken und zu kaufen.

„Für viele Künstler ist es die ideale Gelegenheit, ihr Können außerhalb der eigenen vier Wände zu präsentieren“, sagt Simone Witte, Künstlerin und eine der Organisatorinnen. „Die Rückmeldung der Besucher ist hier oftmals ehrlicher, und zudem haben die Künstler hier die Chance, sich miteinander auszutauschen.“

Aber auch die Besucher haben den direkten Kontakt zu Künstlern — und bekommen auch live Einblicke in deren Arbeit. „Fast alle Aussteller gestalten hier auch den Tag über. Heute entstand über mehrere Stunden zum Beispiel ein Bild mittels einer Spachteltechnik“, sagt Witte.

Claudia Hofmann etwa verzierte an ihrem Stand Kerzen. Zwei weitere Ausstellerinnen strickten derweil für einen gemeinnützigen Zweck: den Trostteddy-Verein. „Wir sind mittlerweile zwölf Frauen, die sich regelmäßig zum Stricken treffen“, sagt Anneliese Wenzek, Leiterin des Stricktreffs Wuppertal. Ihr Erlös kommt unter anderem der Stiftung des Kinderhospizes Burgholz zugute.