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Klöngelsmarkt läutet die Trödelsaison ein

Klöngelsmarkt läutet die Trödelsaison ein

Die Standmeter für die 43. Auflage werden ab Februar verkauft.

Sonnborn. Zwar erinnern die derzeitigen Temperaturen nicht an ein gemütliches Bummeln auf dem Trödelmarkt. Doch für Aussteller hat die Saison bereits begonnen. Eingeläutet wird sie offiziell mit dem Straßenmeterverkauf für den Sonnborner Trödel- und Klöngelsmarkt der Arbeitsgemeinschaft Sonnborner Vereine (AGSV). Der findet zwar erst am 27. Mai statt — Interessenten sich aber bereits im Februar ihren Stand sichern.

Der traditionsreiche Markt erfreut sich auch in seiner 43. Auflage großer Beliebtheit. Am 18. und 25. Februar erhalten Aussteller von 11 bis 13 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Sonnborn am Rutenbecker Weg 10 die Chance, ihren eigenen Teil zur Traditionsveranstaltung beizutragen. Wer an dem Termin keine Zeit findet, kann es ab dem 28. Februar bei Elektro-Hoffmann an der Sonnborner Straße 79 versuchen. „Der Standmeter wird wie auch im vergangenen jahr 17,50 Euro kosten“, verrät Ricarda Hens, Organisatorin des Marktes.

Der Preis ist nicht die einzige Komponente, die Bestand hat: Auch bei den Sicherheitsauflagen hat es laut Hens bislang noch keine Probleme gegeben. „Ich habe den Antrag für dieses Jahr allerdings gerade erst eingereicht“, betont sie. Die Freiwillige Feuerwehr und einige Vereine unterstützen sie dabei, dass es für die Trödler und die Besucher der bis zu 200 Stände reibungslos — zum Beispiel mit einem Ordnungsdienst und einer Parkplatzkontrolle.

Damit der Plan so reibungslos wie möglich funktioniert, ist eine gute Vorbereitung wichtig. „Der größte Teil der Organisation besteht im Schriftlichen“, so Hens, „für das ich zuständig bin.“ Auch wenn es für Laien nach viel aussehe, sei die Arbeit nach so vielen Jahren zur Routine geworden.

Die Gäste finden auch in diesem Jahr in den Nebenstraßen Angebote der Händler. Da der Verkauf der Standmeter noch bevor steht, stehen nur wenige Sachen schon fest: „Die Sparkasse wird wieder mit dem Kinderschminken vor Ort sein“, weiß die Organisatorin, „und wie immer wird es wenig Neuware geben, denn wir wollen den Charme des Trödels aufrecht erhalten.“ Mit Erfolg: Nur an fünf Prozent aller Stände gab es in den vergangenen Jahren neuware zu kaufen.