Fitness-Trainerin macht Wuppertaler auf der Trasse fit

Fitness : Fitness-Trainerin macht Wuppertaler auf der Trasse fit

Trainerin gab an der neuen Calisthenics-Anlage einen Fitnesskurs.

. Die Trasse in Wuppertal ist ein beliebter Ort, um spazieren zu gehen, Rad zu fahren und Leute zu treffen. In der Varresbeck gibt es seit einigen Wochen eine Sportanlage, die es Besuchern der Trasse ermöglicht, etwas für ihre Fitness zu tun: „Ich freue mich immer, wenn in der Stadt etwas entsteht. Vor allem, wenn es etwas Sportliches ist“, erklärt Guido Grüning, Stadtverordneter der SPD. Die Sozialdemokraten hatten jetzt zu einem Fitness-Kurs an die Calisthenics-Anlage eingeladen. Fitness-Trainerin Ronja Gleim leitete den Kurs, der die Anlage für alle Wuppertaler noch bekannter machen sollte.

Gleim erklärte beim offenen Training, was die Sportbegeisterten mit den Geräten anstellen können, aber auch wie das Training abwechslungsreich gestaltet werden kann. Dazu hatte sie vorab selbst auf der Anlage trainiert. Drei Sachen seien ihr dabei aufgefallen: „Zum einen wärmen sich die meisten Leute nicht auf, sie vergessen zu atmen und vernachlässigen häufig die Qualität. Die geht aber vor der Quantität. Bei Liegestützen sollte man also lieber zehn weniger machen, dafür aber mit der richtigen Körperhaltung.“

Die drei Punkte bildeten in der Folge den Fokus des Trainings. Erst ein Warm-up, dann ging es auch schon an die Geräte. „Seid aktiv, werdet kreativ“, gab Gleim den Trainierenden als Tipp. „Man kann noch viel mehr an den Geräten machen, als das, was darauf steht.“ Die SPD hatte zur Stärkung Wasser, Äpfel und Bananen bereit gestellt, was nach den anstrengenden Übungen dankbar angenommen wurde.

Die Politiker wollen, dass die Anlage von Jung und Alt wahrgenommen und genutzt wird. Beim Training wurde auch klar, dass Übungen in ihrer Intensität gesteigert werden können. So werden die Stepper anstrengender, je höher sie werden, und der Unterarmstütz kann wird mit verschiedenen Ringen noch anspruchsvoller: „Im Stütz kann man viel machen und steigern“, erklärte Gleim und zeigte dabei auch verschiedene Schwierigkeitsgrade auf.

Die Idee zu der Calisthenics-Anlage entstand, als der Supermarkt an der Benrather Straße sein Gelände erweitern und vergrößern wollte. Dies durfte nur geschehen, wenn der Supermarkt sich um eine entsprechende Freizeit-Anlage kümmerte. Seit ein paar Wochen gehört die Anlage der Stadt. „Calisthenics kann man am besten mit Eigengewichtsanlage erklären“, so Grüning. „Wir haben hierhin eingeladen, damit die Wuppertaler sich ein Bild von der neuen Anlage machen.“

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