Eine neue Skateranlage für den Eskesberg

Eine neue Skateranlage für den Eskesberg

Reaktion auf die Proteste der Anwohner — und Wünsche der Jugendlichen.

Varresbeck. Die Skateranlage am Eskesberg wird komplett erneuert — das teilte Bezirksbürgermeistern Christa Kühme nach einem Gespräch mit Tom Zimmermann vom Ressort Jugend und Freizeit mit. Anwohner hatten sich in letzter Zeit vermehrt über Trinkgelage von Jugendlichen an der Anlage beschwert, dazu war auch das WZ-Mobil in der vergangenen Woche vor Ort.

Die Situation habe sich, so Kühme, aber auch verschärft, weil der Zustand der Skateranlage immer schlechter geworden sei. Ihre Hoffnung: Wenn die neuen Geräte, die zusammen mit den Jugendlichen aufgebaut werden sollen, endlich stehen, werden die Skater sie auch pfleglicher nutzen. Einen Zeitplan, wann der Neubau beginnen soll, gibt es aber noch nicht. Laut Kühme sitzen aber mehrere Vereine und Institutionen mit im Boot, um die Finanzierung zu stemmen.

Die Anwohner hoffen, dass sich schnell an der Situation vor Ort etwas ändert. Auch Kontrollen hätten aber zuletzt nicht für eine Verbesserung gesorgt, war am WZ-Mobil mehrfach zu hören. Anwohnerin Regina Petermann betont im Gespräch mit der WZ, dass bei den Kontrollen die vor Ort gerufene Polizei die Personalien der zum Teil noch Kinder und Jugendlichen aufnehmen, die Eltern zur Verantwortung ziehen und gegebenenfalls das Jugendamt eingeschaltet werden müsse. Sie habe nichts gegen organisierte Veranstaltungen bis 22 Uhr, die in Verbindung mit dem Kalkofen stehen. Petermann verwehrt sich aber ausdrücklich gegen jede Form von Randale, Vandalismus und asozialem Verhalten rund um die Skateranlage — und das zu jeder Tageszeit. est

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