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Die Stadt will dem Freibad Mirke helfen

Die Stadt will dem Freibad Mirke helfen

Geld gibt es zwar nicht, aber die Anträge werden unterstützt.

Elberfeld. Heiner Mokroß, der Vorsitzende der beiden „Pro Mirke“-Vereine, hatte gerade erst bei der Bezirksvertretung leidenschaftlich für eine Unterstützung des Projekts geworben. Jetzt kam Oberbürgermeister Peter Jung selbst zum Freibad. Finanziell könne die Stadt nicht helfen, so Jung. Aber bei den Anträgen helfen. „Hier geht es um eine Quartiersförderung im Rahmen der Sozialen Stadt, und da können Land NRW und der Bund Mittel zur Verfügung stellen.“ Wie bei der Trasse könnten Kräfte des zweiten Arbeitsmarkts eingesetzt werden.

Im Freibad Mirke soll ein Naturbad und ein Zentrum entstehen, das die Freizeitqualität für alle Bürger des Quartiers verbessern soll. Kulturelle Veranstaltungen gab es schon im Sommer, im Oktober wurde der Pool im Pool eingeweiht.

Geplant ist ein Naturbad, das in ferner Zukunft vom Mirker Bach gespeist werden soll. Doch zunächst sind umfangreiche Renovierungsarbeiten an der ehemaligen Gaststätte, dem Herzstück des Bürgertreffs, erforderlich. Auch hier hofft „Pro Mirke“ auf öffentliche Förderung, ohne die ein solches Projekt nicht verwirklicht werden kann. Johannes Schimmelpfennig vom Betreiberverein: „Das Konzept steht. Jetzt hoffen wir nur noch auf die erforderlichen Mittel.“

Die Bestandserhebung im Freibad und Konzeptentwicklung fand von 2009 bis 2012 statt. 2012 kam die Machbarkeitsstudie, 2013 ein Businessplan. Es werden Fördermittel akquiriert, für Spender ist ein Sammelkonto des Fördervereins eingerichtet.

www.freibad-mirke.de