Die Händler feiern ihr Sommerfest

Die IG Friedrich-Ebert-Straße steuert durch schwierige Zeiten. An ihrer Zuversicht hält sie aber fest.

Elberfeld. „Schön, dass so viele gekommen sind“, sagte Michael Kozinowski, im Vorstand der IG Friedrich-Ebert-Straße zuständig für Marketing, als er zusammen mit der zweiten Vorsitzenden, Catherine Tillmanns, die Gäste beim Sommerfest der IG begrüßte. Nicht nur Mitglieder waren auf dem Hof der Metzgerei Kaufmann versammelt, sondern auch Vertreter von IG1, IG Luisenstraße, der IHK, des Einzelhandelsverbands und aus der Politik.

An der Untergrünewalder Straße aber plauderte man über Gott und die Welt im Allgemeinen sowie Wuppertal und das Viertel im Besonderen.

Beim vorigen Sommerfest habe man doch wegen der B7-Sperrung ein wenig ängstlich in die Zukunft geblickt, sagte Kozinowski. Schaue man nun zurück, sei es bisher durchwachsen gewesen. „Man kann damit zurechtkommen.“

Sicherlich sei es auch branchen- und standortabhängig. Nach vorn blickend hofft er vor allem auf eine Entspannung der Verkehrssituation am Robert-Daum-Platz bis zum Weihnachtsgeschäft. Man müsse auf die Stärken des Viertels setzen, ergänzte Tillmanns und die Zusammenarbeit mit der IG Luisenstraße weiter intensivieren. Gute Beispiele seien Aktionen wie „Das Viertel leuchtet“ oder das neue Magazin „Darf’s ein Viertel mehr sein?“

Vom FOC erwartet sie keine Auswirkungen auf das Viertel. „Wir haben hier eine andere Klientel. Aber die Innenstadt wird massive Probleme haben.“ Das Viertel solle seine Einmaligkeit bewahren. Immerhin hätten einige einen zweiten Laden aufgemacht.