Der Kaiser vom Dönberg: Günter Nieschwitz schießt sich zum Titel
Günter Nieschwitz schießt sich erneut zum Titel.
Dönberg. Der Dönberg hat einen neuen Kaiser: Beim Königsschießen des Dönberger Schützenvereins 1929 konnte Günter Nieschwitz, der seit 26 Jahren dem Verein treu geblieben ist, in der Kleinkaliberklasse nach seinem Sieg im Vorjahr die Konkurrenz erneut auf die Plätze verweisen. Er sicherte sich mit 24 Ringen den Titel, löste damit gleichzeitig Jürgen Alke als Kaiser ab und ließ sich von seiner Frau Erika feiern: „Du bist toll“, sagte die am Ibach geborene Kaiserin, mit der Nieschwitz seit 36 Jahren verheiratet ist.
Bei drei Schüssen auf die Zehnerscheibe hatte er sich gegen Richard Voss (22 Ringe) und Jürgen Pegelov (21 Ringe) und 14 weitere Schützen durchgesetzt. „Im vergangenen Königsjahr habe ich meine anderen Hobbys zurückstellen müssen. Ich kam kaum zum Angeln an unserem Campingplatz an der Weser, da am Wochenende häufig Besuche bei anderen Schützenvereinen, etwa in Langenberg, Herzkamp oder Sonnborn, anstanden.“
Seine andere große Leidenschaft ist Skat. Beim Vatertagsturnier des Schützenvereins trug er auch schon den Sieg davon: „Ich spiele ja auch regelmäßig beim Skatclub Kreuzbube, die übrigens Verstärkung gebrauchen können“, hofft der 64-Jährige auf Vereinszuwachs. Für den ersten Vorsitzenden Achim Winkelsträter waren die drei „tollen Tage“ trotz des wenig sommerlichen Wetters ein Erfolg: „Mein Dank geht an die Dönberger, die uns tapfer zur Seite gestanden haben und der Tradition Schützenfest treu geblieben sind.“