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Das Rondell im Zooviertel soll saniert werden

Das Rondell im Zooviertel soll saniert werden

Nach der Sanierung des Märchenbrunnens will der Bürgerverein nun auch das Rondell restaurieren.

Zooviertel. Nach der erfolgreichen Sanierung des Märchenbrunnens gibt es ein neues ehrgeiziges Projekt zur weiteren Verschönerung des Zooviertels. Der Bürgerverein Sonnborn-Zoo-Varresbeck möchte das Rondell im Bereich Jaegerstraße, Annenstraße und Hubertusallee restaurieren lassen. Derzeit bietet es noch einen eher tristen Anblick.

Unter anderem ist das einstmals prachtvolle Bodenmosaik einer Hasenhatz kaum noch erkennbar. Zudem wurde die Pflasterung bei Bauarbeiten beschädigt. Dieser schlechte Zustand soll sich ändern. Auch ein zentrales Monument ist auf dem Rondell vorgesehen.

„Der Bereich bietet städtebaulich viele Chancen“, sagt Vorsitzender Udo Hindrichs. So beinhaltet ein Entwurf vier senkrechte, jeweils um 90 Grad zueinander versetzte Glasplatten, die mit Texten und Fotos versehen werden. Eine andere Variante favorisiert eine Bildsäule mit Architektur- und Schmuckelementen des Zooviertels. „Wir sind aber noch offen für weitere Vorschläge“, sagt Hindrichs. Interessierte Künstler können sich an den Bürgerverein wenden.

Wichtig ist allen Beteiligten, dass neben dem Mosaik mit der Jagdszene auch die ursprünglich geplante Sichtachse des Rondells wiederhergestellt wird. Dabei soll der Blick in Richtung Märchenbrunnen sowie zur Kaiser-Wilhelm-Alle möglich sein. „Im Gegensatz zur trapezförmig ausgestalteten Mitte des Plätzchens ist das bestehende Rondell um wenige Meter aus der Sichtachse verschoben worden“, erläutert der zweite Vorsitzende des Bürgervereins, Reinald Schneider.

Natürlich müsse gerade der Aspekt einer Versetzung des Bauwerks noch mit den zuständigen Behörden abgesprochen werden. Auch für die Finanzierung seien weitere Gespräche mit möglichen Sponsoren notwendig. „Wir sind noch am Anfang und uns ist klar, dass eine Realisierung des Projekts ein bis zwei Jahre dauern wird“, sagt Hindrichs. Dem Bürgerverein geht es dabei auch um eine Würdigung der Zooviertel Architekten Rudolf Hermanns und Kuno Riemann. So soll der noch namenlose Kreuzungspunkt nach Möglichkeit „Hermanns und Riemann Plätzchen“ getauft werden. „Das ist auch sinnvoll, weil es sich beim Gebäude der nahe gelegenen Technischen Akademie um das ehemalige Wohnhaus von Hermanns handelt“, sagt Hindrichs.