Das neue Tagungszentrum auf dem „Heiligen Berg“ öffnet

Das neue Tagungszentrum auf dem „Heiligen Berg“ öffnet

Die Vereinte Evangelische Mission eröffnet am Sonntag offiziell das neue Tagungszentrum.

Hardt. m Sonntag wird das Internationale Tagungszentrum „ Auf Dem Heiligen Berg“ offiziell von der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) eröffnet.

Das neue Zentrum ist ein wichtiger Standort für die Vereinte Evangelische Mission und Evangelische Kirche im Rheinland. Mehr als 200 Gäste werden erwartet, sowie Besucher aus dem asiatischen und afrikanischen Raum. Das Veranstaltungsprogramm ist vielversprechend und beginnt um 15 Uhr mit einer Erntedank- und Einweihungsandacht.

Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen in der Lobby des Tagungszentrums. „Wir werden kein Band durchschneiden, sondern eine Schleife binden“, erklärt Cordula Waldeck, Geschäftsführerin des neuen Tagungszentrums, das an der Missionsstraße, direkt an der Parkanlage Hardt gelegen ist. Die Schleife soll die Verknüpfung zwischen den umgebauten Tagungshaus und dem neuen Speisehaus darstellen. „Das Tagungshaus stammt aus dem Jahre 1914 und wurde komplett umgebaut“, erklärt sie. Doch architektonische Besonderheiten wie die früheren Mauern des Innenhofs blieben erhalten und wurden in die neue Einrichtung integriert. Die moderne, helle Einrichtung und die alten architektonischen Merkmale bilden einen Kontrast, der zum Wohlfühlen einlädt. „Wir haben besonders im Bereich der Brandschutzmaßnahmen nachgebessert“, sagt Christoph Wand, Sprecher der VEM.

Im Januar 2012 starteten die Bauarbeiten, die sich auf insgesamt acht Millionen Euro bezifferten. Seit Anfang September läuft der Hotelbetrieb, der keine Wünsche offen lässt: Im Erdgeschoss sind TV- und Interneträume, Büroräume, ein Billardraum oder ein Bistro für die Gäste zu finden.

In den oberen Etagen sind mehrere Tagungsräume sowie die Zimmer für die Gäste — ein Blick ins Grüne ist inklusive. „Die Zimmer sind mit Eichenparkett ausgestattet. Die Wandtapeten zeigen ein asiatisches oder afrikanisches Muster und verdeutlichen die internationale Zusammenarbeit mit unseren Partnerkirchen“, sagt Cordula Waldeck.

Besonderen Komfort und einem 180-Grad-Blick bieten die vier Turmzimmer. Zusätzlich zu dem Umbau des mehrstöckigen Tagungszentrums wurde das Speisehaus errichtet. Dort werden sowohl die Gäste als auch die Studenten der Kirchlichen Hochschule verpflegt.

Das Internationale Tagungszentrum ist somit auch Bestandteil der theologischen Ausbildung und ein repräsentativer Standort für die VEM, die ihren Hauptsitz in Wuppertal hat. „Mit dem neuen Zentrum wollen wir ein deutliches Ausrufungszeichen setzen“, betont Cordula Waldeck.

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