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Bessere Nahversorgung und leisere Busse

Bessere Nahversorgung und leisere Busse

Am WZ-Mobil erzählen die Bürger, was ihnen am Eckbusch wichtig ist.

Eckbusch. Am WZ-Mobil stellten die Bürger der Quartiere Eckbusch und Siebeneick die Dinge in den Vordergrund, die ihnen besonders dringlich erscheinen, wie etwa Ilse Köster vom Vorstand des Bürgervereins Eckbusch: „Wir kümmern uns seit zwei Jahren um die Nahversorgung, die hier unverzichtbar ist, und hoffen auf eine baldige Entscheidung. Das ist eine Voraussetzung, damit Menschen möglichst lange in ihrem eigenen Umfeld leben können.“ Bald gebe es im Viertel rund 900 barrierefreie Wohnungen, das sei eine stolze Zahl. Ein Bringdienst gehöre zum Konzept.

Foto: Friedhelm Reimann

Marianne Faller sagte: „Geschäfte müssen unbedingt hier hin. Die Busverbindung in die Stadt muss auch besser werden, und eine Apotheke in der Nähe wäre schön.“ Erika Schneider wohnt seit fast vier Jahrzehnten hier: „Es wäre wünschenswert, wenn die Pläne unterstützt würden. Denn hier leben viele Alleinstehende und Behinderte, die auf die Nahversorgung angewiesen sind. Und alle möchten hier wohnen bleiben.“

Heidemarie Koch ist Gründungsmitglied des Bürgervereins: „Ich mache mich stark für den Erhalt der Bushaltestelle und wünsche mir hier eine kleine Post und einen Kiosk.“ Margit Kories wohnt ebenfalls seit 20 Jahren im Viertel: „Ich bin sehr darauf angewiesen, dass eine vernünftige Nahversorgung gewährleistet ist. Den Behinderten sollte der Busfahrer unbedingt ein Sitzplatz zuweisen.“

Wilfried Kraft, zweiter Vorsitzender des Bürgervereins, betonte: „Die Aufnahme in den Masterplan altersgerechte Quartiersentwicklung ist ein erster Erfolg und zentraler Punkt der Arbeit.“ Franz Osterkamp bat die Stadtwerke: „Bitte setzt die alten Busse wieder ein. Mindestens 200 Wohnungen sind vom Lärm der Busse an der Haltestelle betroffen — das ist nicht hinnehmbar.“

Renate Hirschgänger wünscht sich ebenfalls mehr Geschäfte vor Ort: „Außerdem fehlt hier ein Café, wo man sich beim Kaffee was erzählen kann. Das ist schöner in Gesellschaft.“