Baustelle: Parkplatznot auf der Uellendahler Straße

Baustelle: Parkplatznot auf der Uellendahler Straße

Die Wuppertaler Stadtwerke verlegen neue Leitungen — Einzelhändler beklagen die Parkplatzsituation.

Uellendahl. Parken? Fehlanzeige auf der Uellendahler Straße — jedenfalls zurzeit: Seit Ende vergangenen Jahres verlegen die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) auf der Uellendahler Straße Strom-, Gas- und Wasserleitungen. Die Baustelle ist auf rund 300 Metern zwischen dem Abzweig Am Wasserlauf und der Straße Am Haken eingerichtet, sie beansprucht einen Großteil der Straßenseite stadtauswärts und strapaziert mittlerweile die Geduld der Anwohner und Einzelhändler.

„Die Parkplatzsituation ist katastrophal“, sagt Andrea Hose, Inhaberin des gleichnamigen Friseurgeschäfts, deren Stammkunden sich zwar auf die Baustelle eingestellt haben: „Viele machen Termine im Voraus und kommen zu Fuß. Aber es gibt natürlich vereinzelt Kunden, die wollen bis ans Waschbecken fahren“, scherzt die Friseurin — auch wenn ihr nach Lachen eigentlich nicht zumute ist: „Ich habe deutliche Umsatzeinbußen.“ In der benachbarten Eulen-Apotheke bemerkt man die Auswirkungen der Baustelle ebenfalls und fragt sich, wann die Arbeiten beendet sind.

Das möchte auch der Bürgerverein Uellendahl wissen. Er hat sich an die Bezirksvertretung (BV) Uellendahl-Katernberg gewandt mit der Bitte, „darauf zu drängen, dass diese Arbeiten zügig und fortlaufend zu Ende gebracht werden“, schreibt der Vorsitzende des Bürgervereins, Karl-Eberhard Wilhelm in seinem Antrag an die BV.

Nach Auskunft der WSW bleibt die Baustelle in diesem Bereich noch etwa vier bis fünf Wochen bestehen. Der harte Winter habe die Arbeiten erschwert, sagte WSW-Sprecher Holger Stephan am Mittwoch im Gespräch mit der WZ, auch hätte an einzelnen Tagen gar nicht gearbeitet werden können, weil Arbeiter zu anderen Baustellen abgezogen werden mussten. Man sei jedoch um eine Entschärfung der Parkplatzsituation bemüht und mit Anwohnern und Einzelhändlern im Gespräch.

Das bestätigt aus Andrea Hose.

Zusammenarbeit und Kommunikation mit den WSW und der ausführenden Firma sei bestens. Dennoch hofft die Friseurin darauf, dass die Baustelle bald „weiterzieht“ — sie wird nach dem Abschluss der Arbeiten weiter aufwärts in Richtung Raukamp verlegt. Karl-Eberhard Wilhelm vom Bürgerverein Uellendahl bleibt dabei: „Die Situation ist unbefriedigend — und sie dauert schon viel zu lange an.“