Barmenia: Keine Parknot an der neuen Hauptverwaltung

Barmenia: Keine Parknot an der neuen Hauptverwaltung

Politiker prüfen Beschwerde — und befinden: genug Platz für Anwohner.

Südstadt. Als mächtiger Riegel thront die neue Hauptverwaltung der Barmenia über Wuppertal. Während der Bauzeit mussten Anwohner einige Beeinträchtigungen hinnehmen. Doch auch nach Fertigstellung landete noch eine Liste mit 30 Unterschriften bei der Bezirksvertretung (BV) Elberfeld. Grund der Beschwerde: Die Parksituation habe sich dramatisch verschärft.

Bei einem Ortstermin mit Vertretern der Barmenia und der Stadt nahm die BV die Situation in Augenschein und ließ sich schnell davon überzeugen, dass die Beschwerde nicht recht nachvollziehbar ist. An mehreren Tagen hatte die Stadt zu unterschiedlichen Zeiten das Parkangebot geprüft und festgestellt, dass stets freie Plätze zur Verfügung standen.

Zudem handelte es sich bei den abgestellten Autos zu einem großen Teil um Fremdparker, also nicht um Angestellte der Barmenia. Für sie stehen 870 Parkplätze in der Tiefgarage bereit — zum günstigen Monatstarif von 15 Euro und nicht, wie im Viertel vermutet, zu einem überhöhten Preis.

Da schließlich die Unterschriften von Anwohnern der Mainzer Straße stammten, demnach nicht aus dem unmittelbaren Umfeld, sah die BV keinen Anlass, die Beschwerde weiter zu verfolgen.

Unterdessen ließ sich die BV beim selben Ortstermin von der Barmenia erläutern, welche Pläne für die Neugestaltung an der Kronprinzenallee bestehen. Dort soll der Gehweg vor dem Verwaltungsgebäude neu gepflastert und mit einem begleitenden Grünstreifen versehen werden. Die Pflanzflächen werden durch die Barmenia gepflegt. An der Einmündung der Ausfahrt in die Kronprinzenallee werden fünf der bisherigen Parkboxen entfallen. Dies dient auch der Sicherheit, da trotz eines Spiegels der vorbeifließende Verkehr derzeit schwer einsehbar ist.

Die Kosten der Maßnahme in Höhe von 115.000 Euro trägt die Barmenia. Im August sollen die Bauarbeiten beginnen, die Bauzeit von drei oder vier Wochen soll komplett in die Ferienzeit fallen.

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