„Bankparty“ fürs neue Sitzgerät

„Bankparty“ fürs neue Sitzgerät

Die IG 1 will die Elberfelder City attraktiver machen — und wirbt um Unterstützung.

Elberfeld. Wenn für eine bessere Sitzkultur in der Elberfelder Innenstadt geworben wird, dann kann auch schon mal auf die Pauke gehauen werden. Das denkt sich auch die Interessengemeinschaft der Elberfelder Geschäftswelt (IG1), als sie zu ihrer „Bank-Party“ startet. Unter den wuchtigen Tönen einer Trommlerin fährt sie am Montagnachmittag mit dem Prototyp einer Sitzbank mehrere Plätze in der Innenstadt an. Mit der Aktion unter dem Motto „Neue Bänke braucht die Stadt“ sollen Unterstützer gefunden werden.

„Wir wollen den Leuten die Idee mit den Sitzbänken schmackhaft machen“, sagt IG1-Vorstandsmitglied Thomas Pusinelli. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dennis Kampmann und Matthias Zenker startet er auf die Tour durch die Innenstadt, für musikalische Unterstützung sorgt Trommlerin Eva Mendini.

An den verschiedenen Stationen informieren die IG1-Vorstandsmitglieder über die Aktion und verteilen Handzetteln. Jeder Passant darf einmal Platz nehmen. Das Urteil fällt recht positiv aus: „Da sitzt man sehr gut drauf!“, sagt ein junger Mann. Die IG1-Vorstandsmitglieder bitten die Bürger um ihre Einschätzung, ob ihnen diese Bänke in der Innenstadt gefallen würden. Das soll als kleine Argumentationshilfe gegenüber der Stadt dienen: Etwa 20 Standorte soll sie nach dem Wunsch der Interessengemeinschaft für die Sitzbänke genehmigen.

Geschäftsleute und weitere Sponsoren sollen die Sitzgelegenheiten, die dem Modell einer Berliner Parkbank nachempfunden sind, dann nach ihren Wünschen gestalten lassen.

Den Prototyp hat übrigens Graffitikünstler Marko Leckzut gestaltet. Für ihn war die Arbeit an und mit der Bank eine neue Erfahrung. „Zwei bis drei Tage Arbeitszeit hat das schon in Anspruch genommen“, erzählt er. Mehrere Schichten Klarlack sollen die Bank nun gegen Licht und Regen schützen.

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