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Autofahrer aufgepasst: Polizei blitzt am Eskesberg

Autofahrer aufgepasst: Polizei blitzt am Eskesberg

Mit dem Lasergerät sind die Beamten im Einsatz. Aber: Messungen sollen keine Reaktion auf die Unfälle sein.

Varresbeck. Mittags ist am Otto-Hausmann-Ring eine Menge los: Die beiden sich gegenüberliegenden Supermärkte Edeka und Lidl ziehen jede Menge Menschen an — zu Fuß oder motorisiert. Am vergangenen Freitag reckten viel potenzielle Einkäufer die Hälse. Der Grund: Auch die Polizei mischte im allgemeinen Trubel mit. An der Einmündung der Straße Am Eskesberg wurden potenzielle Raser gelasert.

Das ist bisher eher die Ausnahme gewesen. Die Stadt blitzt zwar regelmäßig an der vielbefahrenen Einflugschneise von der Varresbeck nach Elberfeld — allerdings stehen die Radarwagen des Ordnungsamts ein gutes Stück oberhalb der Supermärkte, auf Höhe des Möbelmarkts Boss.

Bläst jetzt also auch die Polizei zur großen Raseroffensive in der Varresbeck? Behörden-Sprecher André Schwanicke winkt ab: „Diese Laseraktion ist nicht Teil einer groß angelegten Strategie.“ Es sei gut möglich, dass die Kollegen von Anwohnern auf die Verkehrslage am Otto-Hausmann-Ring angesprochen worden sind.

Schwanicke zur WZ: „Wenn das zeitlich passt, können die Beamten spontan kontrollieren.“ Wie viele Raser am vergangenen Freitag erwischt worden sind, ist übrigens nicht bekannt. Fakt ist aber: Am Otto-Hausmann-Ring hat es nach mehreren schweren Unfällen immer wieder Diskussionen über rücksichtlose Verkehrsteilnehmer gegeben.

Und an der Verkehrsführung wurde auch etwas geändert: Bergauf gibt es bekanntlich jetzt eine Spur für Radfahrer. Das ist allerdings keine Konzession an das angebliche Raser-Problem: Der Radlerstreifen wurde angelegt, um die Anbindung an die nahe gelegene Nordbahntrasse zu verbessern.