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Ausstellung: Das Leben der Jugendlichen

Ausstellung: Das Leben der Jugendlichen

In Elberfeld gibt es ab Montag Einblick in die Welten von acht jungen Menschen aus verschiedenen Ländern.

Elberfeld. Acht Jugendliche, acht verschiedene Welten: Auch wenn für viele das Grundproblem Armut heißt, gibt es die unterschiedlichsten Ausprägungen. Eine Ausstellung im Verwaltungshaus Elberfeld zeigt nun anhand von acht Beispielen die Lebenswelten von Jugendlichen auf dem ganzen Erdball.

Hintergrund der Ausstellung, die am Montag, 19. Mai, eröffnet wird, ist die Millenniumkampagne "No excuse" der Vereinten Nationen. Diese Kampagne hat sich acht Ziele auf die globalen Fahnen geschrieben: Bekämpfung von extremer Armut und Hunger, Schulbildung für alle, Gleichstellung der Geschlechter, Senkung der Kindersterblichkeit, Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter, Bekämpfung von schweren Krankheiten wie Aids oder Malaria, ökologische Nachhaltigkeit und Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung.

Von Ausbildung und HIV

An diesen Zielen orientieren sich die ausgewählten Lebensläufe der Jugendlichen aus aller Welt: Wie bekommt man einen Ausbildungsplatz, wenn man in einer Favela, einem Armutsquartier in Brasilien lebt? Und wie ist es, arm und HIV-positiv in Kingston/Jamaica aufzuwachsen?

Mit Fotografien sind die Lebenswelten der Jugendlichen dokumentiert und geben in ihren eigenen Worten einen Einblick in ihre Gedanken.Ein wichtiges Element zur Lösung vieler weltweiter Probleme ist die Versorgung mit Trinkwasser. Obwohl die Erdoberfläche zu etwa 72 Prozent von Wasser bedeckt ist, sind nur 0,3 Prozent als Trinkwasser zu erschließen.

Wuppertaler Grundschüler malen zum Thema "Wasser"

Zu dem wichtigen Thema Wasser haben sich Schülerinnen und Schüler der Wuppertaler Grundschule ihre Gedanken gemacht und diese bildlich festgehalten. Die Siegerbilder des Malwettbewerbs "Wasser ist Leben" werden an diesem Abend prämiert und sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen.

Jugendliche Besucher können mitmachen

Und weil Entwicklung nur mit der Mitwirkung vieler zustande kommen kann, sind jugendliche Besucher der Ausstellung aufgerufen, ihre eigenen Ideen einzubringen. Bei einer Postkartenaktion können sie ihre Gedanken zur Erreichung der Millenniumsziele notieren. Sie werden in der Ausstellung und später im Internet veröffentlicht.

Red.