4200 Enten liefern sich ein Rennen

Der Lions Club hat das Spektakel organisiert. Der Erlös kommt der „8samkeitsgruppe“ der Alten Feuerwache zugute.

Elberfeld. Zahlreiche Besucher drängen sich am Wupperufer und gucken auf die Barmer Brücke. Ihre Aufmerksamkeit gilt dem Wuppertaler Entenrennen, organisiert vom Lions Club. Im ersten Durchlauf schwimmen 90 Gummi-Enten von Unternehmen. Ausgerüstet sind sie mit Sonnenhut, Badehaube oder Perücke — da waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

4200 Enten liefern sich ein Rennen
Foto: Fries, Stefan (fr)

Sorgfältig bringen die Helfer der DLRG und des Lions Clubs jede Ente auf der Startrutsche in Position. Die Menge zählt den Countdown herunter, eine Hupe gibt das Startsignal, und die Quietsche-Entchen schliddern in die Wupper.

Die Menschen verfolgen das Rennen begeistert und laufen am Ufer mit. Die Fahrgäste in der Schwebebahn staunen nicht schlecht und zücken ihre Fotohandys, um den ungewöhnlichen Anblick festzuhalten.

An der Schwebebahnhaltestelle Kluse markiert eine große aufgeblasene Gummi-Ente den Zieleinlauf der rund 300 Meter langen Rennstrecke. Mit Hilfe einer Holzkonstruktion im Wasser empfangen Helfer die Enten. So gelangt jede sicher ins Ziel.

Auch Jessica Nowak vom Lions Club beobachtet von dort das Rennen. Passend zum Anlass trägt sie ein T-Shirt mit Entenmotiv. „Die vielen Helfer der DLRG haben seit gestern das Rennen vorbereitet“, sagt sie. Da es die letzten Tage viel geregnet habe, sei die Strömung ziemlich stark.

4200 Quietsche-Entchen wurden zugunsten des Projekts „8samkeitsgruppe“ des Jugend- und Begegnungszentrums Alte Feuerwache verkauft. Nachdem auch die letzte Ente ans sichere Ufer gesetzt ist, beginnt das zweite Rennen. Die Spannung steigt, die Zuschauer feuern die Gummitiere an — der Besitzer der Siegerente bekommt einen Reisegutschein im Wert von 3000 Euro.

Besucherin Christina Haimerl ist begeistert. „Ich habe leider keine Ente gekauft. Aber das ist eine super Aktion für einen guten Zweck. Besonders positiv sind die vielen Helfer.“ Auch Emilia (3) hat mit ihren Eltern und ihrem Bruder Mika zugeguckt. „Da waren so viele Enten auf dem Wasser!“

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