Finanzielle Unterstützung Neue Schuhe und ein Hochdruckreiniger für die Cronenberger Wehr

Cronenberg · Die Allianz spendet 17 500 Euro an die Cronenberger Feuerwehr. Sie setzt das Geld sinnvoll ein.

 Julian Taha, Andreas Imhoff, Hans-Joachim Donner, Detlef Elter und Dirk Jacobs (v.l.) bei der Übergabe des Schecks.

Julian Taha, Andreas Imhoff, Hans-Joachim Donner, Detlef Elter und Dirk Jacobs (v.l.) bei der Übergabe des Schecks.

Foto: ANNA SCHWARTZ

Die Flutkatastrophe im Sommer, sind Experten einig, war nicht das letzte ex­treme Wetterereignis. In Cronenberg, damals hart getroffen, gab es nun eine Finanzspritze für die Freiwillige Feuerwehr, damit sie weiter und noch besser helfen kann: Von der Allianz-Versicherung kam die Spende in Höhe von 17 500 Euro für neue und verbesserte Ausstattung.

Detlef Elter vom Förderverein nahm zusammen mit Lösch­zugführer Dirk Jacobs den symbolischen Scheck entgegen. Gar nicht symbolisch war auch schon sein Ertrag zu sehen: In neue Stiefel war ein Teil der Zuwendung gegangen, der Rest in einen Hochdruckreiniger, der bei den Arbeiten nach den Flutschäden im Juli zerstört wurde.

An den Förderverein war die Spende gerichtet worden, der dann über die genaue Nutzung entschied. Wie Elter erläutert, unterstützt dieser stets solche Anschaffungen, die über städtische Leistungen hinaus gehen. Die Stadt finanziert also Standards – gefördert wird Mehrwert.

 Der Kampf gegen die Flut beim Einsatz in Kohlfurth und Morsbachtal hat an den Arbeitsschuhen der Feuerwehrkräfte Spuren hinterlassen. Angesichts ihres Alters von 17 Jahren haben sie ihre Dienstzeit vielleicht auch überschritten. Die neuen Modelle wirkten komplexer und detailreicher. Elter konkretisierte ihre Schutzfunktion: „Ein Großteil der Verletzungen bei Einsätzen passiert durch Umknicken.“

Die Cronenberger wissen die Arbeit der Feuerwehr zu schätzen. Dass der Löschzug aus dem bundesweiten Fonds der Versicherung aber auch bedacht wurde, ging aufs Konto von Andreas Imhoff und Julian Taha: Die Vertreter der hiesigen Allianz-Generalvertretung wussten die Zentrale offenkundig zu überzeugen. Nach dem Beschluss zur Spendenaktion erging an alle Agenturen im Land die Aufforderung, in ihrem Bezirk nach geeigneten Empfängern zu suchen. Am Ende waren 170 unterschiedliche Stellen unter den Glücklichen. Man wird es sich wie eine Art Bewerbung vorstellen dürfen, mit der die beiden „ihre“ hilfreiche Wehr empfahlen und deren Tun mit Fotos illustrierten. Wobei Taha seinen eigenen Anteil am Erfolg ganz nüchtern sieht: „Die Bilder sprachen für sich.“