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Turnhalle Rottsieper Höhe ist bis zum Jahresende geschlossen

Turnhalle Rottsieper Höhe ist bis zum Jahresende geschlossen

Sanierungsarbeiten dauern länger als geplant. Die Kosten sind auf 1,4 Millionen Euro gestiegen.

Cronenberg. Die Schüler der Grundschule Rottsieper Höhe in Cronenberg werden wohl noch bis zum Ende dieses Jahres für ihren Sportunterricht in die Halle der ehemaligen Schule Berghauser Straße ausweichen müssen. Das ist die weniger gute Nachricht. Besser klingt da, dass ihnen ab Beginn des neuen Jahres wieder die eigene Turnhalle zur Verfügung steht — und zwar mit einem nahezu völlig neuen Gesicht, wie Uwe Flunkert, Bereichsleiter des städtischen Gebäudemanagements versprach.

Ursprünglich sollte die Turnhalle „ganz normal“ renoviert werden und längst wieder zur Verfügung stehen, doch während der ersten Arbeiten im Frühjahr traten etliche Baumängel und Schadstoffbelastungen zutage. „Die mussten erst einmal gründlich analysiert werden“, so Uwe Flunkert.

Und diese Untersuchungen ergaben, dass praktisch eine Entkernung und Komplettsanierung erforderlich waren. Lediglich die Stahlkonstruktion und das Fundament konnten erhalten bleiben, während das Dach ebenso wie nahezu alles andere erneuert werden muss. „Aus einer kleinen Maßnahme war plötzlich eine große geworden“, berichtet Flunkert.

Die unter energetischen Gesichtspunkten und Erkenntnissen sanierte Halle wird zukünftig barrierefrei zugänglich sein, es wird ein Behinderten-WC geben, ein neuer Hallenboden mit Fußbodenheizung wird eingezogen. Außerdem sind Holzprallschutz und ein neues Geschoss für die Hallentechnik vorgesehen.

Bekanntlich wurden während der Sommerferien diverse Wuppertaler Turn- und Sporthallen renoviert und saniert, was dazu führte, dass die mit diesen Arbeiten beschäftigten Unternehmen ausgelastet waren. „Das hat die ganze Sache an der Rottsieper Höhe natürlich weiter verzögert“, so Flunkert. „Aber ich bin optimistisch, dass wir die Sanierung bis zum Jahresende über die Bühne bekommen werden.

Die Kosten, die ursprünglich mit etwa 900 000 Euro veranschlagt waren und unter anderem aus dem Topf „Gute Schule 2020“ gefördert wurden, haben sich auf rund 1,4 Millionen Euro erhöht.