TCK 1982 spielt jetzt auf eigenem Grund und Boden

TCK 1982 spielt jetzt auf eigenem Grund und Boden

Der Tennisclub hat die Anlage mit sieben Plätzen im Burgholz gekauft.

Küllenhahn. Bisher Pächter und nun stolzer Besitzer: Der Tennisclub Küllenhahn, mitten im Naturschutzgebiet Burgholz und in unmittelbarer Nähe zur Sambatrasse gelegen, hat das von ihm seit 1982 für seine Tennisanlage genutzte Gelände von einer Erbengemeinschaft erworben. "Der Kauf gibt uns vor allem Planungssicherheit, da auf den Verein nun eine gleichbleibende jährliche Belastung zukommt", sagt Ingo Haarhaus, 1. Vorsitzender des TCK von 1982. Nach Auskunft von Haarhaus war die Finanzierung zu sehr günstigen Konditionen möglich, wodurch für den Verein keine zusätzlichen finanziellen Belastungen im Vergleich zur Erbpacht entstehen.

1982 wurde der TCK von Mitgliedern der damaligen Tennisabteilungen des WuppertalerSV und des Sonnborner TV gegründet. Die Gründungsmitglieder schlugen gemeinsam auf den Tennisplätzen im Stadionbereich auf und nutzten einen alten Schwebebahn-Wagen als provisorisches Clubhaus. Doch weil der Nutzungsvertrag von der Stadt nicht verlängert wurde, zogen die Tennisspieler auf den alten Küllenhahner Sportplatz um, wo am 1. November 1982 der TCK gegründet wurde.

Für 160 Mitglieder stehen sieben Plätze zur Verfügung, hinzu kommt das Clubhaus mit der Sonnenterrasse, das seit seinem Bau in den Gründerjahren im Besitz des TCK ist. Besonders stolz kann der Verein auf seine Jugendarbeit sein, denn mehr als 50 Jugendliche in allen Altersklassen werden gefördert. Sechs Jugend-, zwei Damen- und sechs Herrenmannschaften nehmen am Spielbetrieb teil. Hinzu kommen Aktivitäten wie Club-Turniere und Meisterschaften, die Teilnahme am Küllenhahner Hoffest sowie dem Küllenhahner Adventfenster. Geplant sind auch Winter-Wanderungen durchs verschneite Burgholz, ein Tennisjugendcamp sowie Abendveranstaltungen im Clubhaus.

Für die Saison 2011 sucht der TCK 1982 noch Tennisspielerinnen und Tennisspieler in allen Altersklassen bis Bezirksliganiveau, die an den Wettkämpfen und Medenspielen teilnehmen wollen. Doch der Verein steht auch allen anderen offen, die einfach nur zum Spaß dem Tennisball hinterherjagen wollen.

Mehr von Westdeutsche Zeitung