1. NRW
  2. Wuppertal
  3. Stadtteile
  4. Cronenberg

Seit 100 Jahren wird am Hütterbusch gelernt

Seit 100 Jahren wird am Hütterbusch gelernt

Grundschule Hütterbusch feiert den runden Geburtstag mit vielen Besuchern.

Cronenberg. Kaiserwetter wie bei der Einweihung vor 100 Jahren herrschte beim runden Geburtstag der Schule am Hütterbusch. Ob es damals schon ein Schulorchester und einen Chor gab, die „Alle Vögel sind schon da“ spielten, ist allerdings nicht überliefert worden. Glückwünsche überbrachte auch Oberbürgermeister Peter Jung, der auch feststellte: „Der Zusammenschluss mit der Schule Kampstraße war seinerzeit richtig. Nach den Investitionen ist hier wieder ein modernes und freundliches Gebäude entstanden. Aus dem Schulhof ist ein Begegnungsgelände geworden.“

Schulleiterin Nathalie Kusch lobte das große Engagement der Eltern bei der Organisation des Festes und nahm die vielen Besucher mit auf eine Zeitreise in die Anfangstage der Schule. Einige Kinder trugen dazu Texte aus Heften von damals vor. Mit Stolz präsentierten Lehrer und Eltern eine Bilddokumentation und in einer Ausstellung die Ergebnisse der Projektwoche „Frühling erleben“. Kleine Filme, ließen die Vergangenheit wieder aufleben. Das bemerkenswerteste Dokument, das die Schulleiterin erhalten hatte, ist ein Schulzeugnis aus dem Jahre 1914, das die frühere Schülerin Margret Rehse von ihrer Mutter aufbewahrt hat.

Vom TiC waren zwei Schauspieler zu Gast, bekleidet wie zur Zeit der „Feuerzangenbowle“, die das Publikum unterhielten. Ein Schattentheater präsentierte sich zum Thema „Schule vor 100 Jahren“. Die Schüler hatten zudem eine Ausstellung mit Mitmachstationen zum Thema Frühling vorbereitet. Auch der Mundart-Beitrag über das Schulleben des früheren Schülers Karl-Heinz Dickinger fand eine gute Resonanz.

Die wechselvolle Geschichte der Schule wird schon durch die vielen Namen deutlich, die sie im Laufe der Jahre trug. Seit dem Schuljahr 2007/08 heißt sie wieder Grundschule Hütterbusch. Zum Start vor 100 Jahren war der Standort Hütterbusch allerdings nur eine Filiale der Borner Schule — dem heutigen TiC-Theater und der Stadtbücherei. Zwischenzeitlich trug die Einrichtung auch den Namen Freiherr-vom Stein-Schule und später Volksschule Am Hofe.