Mark Amour ist der Frank Sinatra von Cronenberg

Mark Amour ist der Frank Sinatra von Cronenberg

Mark Amour steht als „Old Blue Eyes“ auf der Bühne.

Cronenberg. „Die Musik war meine erste Liebe“, bekennt der Cronenberger Mark Amour. Der gebürtige Waliser lebt seit 27 Jahren in Deutschland, vor drei Jahren zog er nach Wuppertal. Nach zwölf Jahren Einsatz bei der britischen Luftwaffe absolvierte er eine Ausbildung zum Golflehrer in Florida und ist nun seit mehr als 20 Jahren in diesem Beruf tätig.

„Gesungen habe ich aber schon immer“, erzählt er, und denkt zurück an erste Auftritte in verschiedenen Golfclubs. Banderfahrungen sammelte er bereits in seiner Militärzeit. „Damals habe ich Keyboard gespielt“, erinnert er sich. Gelernt hat er das Instrument, ebenso wie das Singen, als Autodidakt. „Ich brauchte keinen Unterricht, ich konnte es so spielen“, sagt Amour.

Heute will er sein Hobby weiter ausbauen und tritt seit einem halben Jahr unter dem Künstlernamen „Old Blue Eyes“ als Sänger auf. Im Repertoire hat er 1960er, 1970er und 1980er Favoriten und Evergreens, Songs von Frank Sinatra über Tom Jones bis Smokie. „Meine Musik passt in kleine Säle, nicht in große Hallen“, ist er überzeugt. Hauptsache es ist gemütlich: Er brauche die Nähe des Publikums — wie schon sein großes Vorbild Frank Sinatra.

Um seinen Werdegang weiter zu forcieren, begab er sich in Wuppertal auf die Suche nach einer passenden Agentur für Musiker. „Leider habe ich hier keine gefunden. Daher werde ich nun selbst aktiv.“ Inzwischen bietet Amour ein abendfüllendes Programm von ruhigen Balladen bis Rock, welches er auch auf Veranstaltungen präsentiert.

Während seiner Zeit in Wuppertal hat Amour die Kneipenlandschaft genau studiert und erkannt, was seiner Meinung nach fehlt: Kleine Cocktailbars mit einer Musikbühne, wie sie in England oder den USA zu finden sind. So ein Lokal zu eröffnen und zu betreiben, ist ein Gedanke, mit dem sich der Hobbykoch immer wieder beschäftigt.

Bei seinen Auftritten arbeitet er momentan ohne Band und mit Playback. „So bin ich mein eigener Chef und unabhängig“, nennt er die Vorteile.

Mehr von Westdeutsche Zeitung