Cronenberger Turngemeinde: Zu wenig Hallenstunden

Cronenberger Turngemeinde: Zu wenig Hallenstunden

Hermann und Olaf feiern gemeinsam ihr Vereinsjubiläum.

Cronenberg. Es bleibt dabei: In Cronenberg gibt es zu wenig Sporthallen. Auf der Jahreshauptversammlung der Cronenberger Turngemeinde wurde wieder deutlich, dass die Kapazität bei knapp 650 Mitgliedern nicht ausreicht. Die Mittwoch-Gymnastik- und Rückenschule hat seit einiger Zeit keine freien Plätze mehr, im Mutter- und Kind-Turnen, bei den Senioren, sowie im Kinder- und Jugendbereich kann der Verein keine zusätzlichen Übungsstunden anbieten.

Bei der traditionellen Himmelfahrtswanderung und bei der Werkzeugkiste zeigte sich, dass die CTG noch immer eine große Familie ist. So waren auch drei Ehrenmitglieder zur Jahreshauptversammlung gekommen. Gut aufgestellt ist weiterhin die Handballabteilung. Fünf Seniorenmannschaften und 14 Jugendmannschaften, die überwiegend in den oberen Tabellenhälften zu finden sind, erweisen sich als ein guter Unterbau. Bemerkenswert ist dabei die A-Jugend, die auch immer wieder die Senioren ergänzt. Sie bekommt mit Ralf Trimborn für die nächste Saison einen „eigenen“ Trainer.

Es kommt selten vor, dass Vater und Sohn gemeinsam für eine langjährige, verdienstvolle Vereinszugehörigkeit geehrt werden. CTG-Vorsitzende Bärbel Vitt gratulierte jetzt Hermann und Olaf Putsch. Hermann erhielt das Abzeichen in Gold. Schon 1970 stand er für Rot-Gold Cronenberg an der Tischtennis-Platte und heute ist Hermann Putsch mehr als ein halbes Jahrhundert in der CTG. Bei ihrer Lobesrede hob Bärbel Vitt seine positive Einstellung zum Sport hervor. Denn der Schwerstbehinderte hat nie aufgegeben. „Ich freue mich unheimlich für seine Haltung, er hat immer meine große Bewunderung gefunden.“

Sein Sohn Olaf Putsch ist seit 25 Jahren in der Cronenberger Turngemeinde und beeindruckt durch seine Zuverlässigkeit. Er wurde mit Silber ausgezeichnet.