"Cronenberg hilft" zum neunten Mal

Am kommenden Samstag moderiert Uli Armbruster das Benefizkonzert.

Cronenberg. „Cronenberg hilft“ geht nun schon in die neunte Runde. Am kommenden Samstag, 20. April, heißt es wieder: Ein Stadtteil für den guten Zweck. „Es kommen aber auch viele Nicht-Cronenberger“, sagt Uli Armbruster, der die Benefizveranstaltung mit ins Leben gerufen hat.

„Als die Tsunami-Katastrophe in Sri Lanka ausbrach, wollten wir Spenden für die Flutopfer auftreiben“, sagt Armbruster. Als seine Frau und er von den Mitveranstaltern — die Cronenberger Woche und die Firma Knipex — angesprochen wurden, waren die beiden direkt überzeugt. Ihr Vorteil: „Ich treibe mich im Musikbereich rum.“ Viele Künstler konnte der 59-Jährige für die Veranstaltung gewinnen.

Aber eins war für den Moderator immer klar: „Ich bin eigentlich kein Benefizfan. Nach den Veranstaltungen vergessen die Leute oft den Grund, warum gespendet wurde.“ Also war das Projekt „Cronenberg hilft“ von Anfang an auf Dauer angelegt. Mit großem Erfolg, wie die letzten Jahre zeigten: „Das Publikum strömt wie bei einer Pilgerfahrt an. Wir mussten sogar schon Leute wegschicken.“

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher in der alten Knipex-Schmiede an der Oberkamper Straße 13 ab 17.30 Uhr ein erstklassiges Programm. „Vladimir Burkhardt ist beispielsweise ein absoluter Entertainer und weiß, wie er das Publikum mitreißen kann.“ Auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz. Die Big Band des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums und die Blechbläser der Friedrich-Bayer-Realschule sind ein Teil des viereinhalb-stündigen Programms.

In diesem Jahr wird für das Wuppertaler Frauenhaus und Organisationen, die Kinder in Tschernobyl unterstützen, gesammelt. „Alles, was an dem Abend von den Besuchern gespendet wird, geht zu 100 Prozent an die Projekte.“

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