Café vom Cleff: Neue Pächterin will im März eröffnen

Café vom Cleff: Neue Pächterin will im März eröffnen

Anfang März eröffnet Aizu Candam das Traditionslokal wieder.

Cronenberg. Es geht weiter. Anfang März wird das „Café vom Cleff“ im Herzen Cronenbergs wieder seine Türen öffnen. Mit der gebürtigen Cronenbergerin Aizu Candan, die „em Dorp“ die Schule besuchte und dann anschließend studierte, hat der Hauseigentümer Udo Beckert eine neue Pächterin gefunden, die die offene, herzliche Cronenberger Mentalität schätzt. Ihr Hobby übrigens: Kuchen backen.

In das Café im markanten Schieferhaus in der Ortsmitte war sie schon länger verliebt. Doch Aizu Candan muss genauso wie die Stammgäste zunächst noch warten. Denn nach dem Jahreswechsel werden der Gastraum, die Küche und die Toiletten saniert. Dabei bleiben jedoch die Holzvertäfelung sowie der Bohlenfußboden, einst typisch für eine bergische Gaststätte, erhalten.

„An der Gemütlichkeit wird sich nichts ändern“, sagt Udo Beckert, der froh ist, dass das 1911 von Auguste und Carl vom Cleff im altbergischen Stil gebaute Haus an der Schorfer Straße weiter beliebter Cronenberger Treffpunkt bleibt. Das ist auch im Sinne der im letzten Jahr verstorbenen Mutter Ingrid Beckert, geborene vom Cleff, die das Haus in dritter Generation bis 2002 als Gaststätte geführt hat.

Weiter wird es auch die Außengastronomie im kleinen Park unter der Friedenseiche der Reformierten Kirche geben. Unweit vom Cronenberger Friedhof bietet die neue Inhaberin nach Beerdigungen auch künftig Nachfeiern an.

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