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Besserer Durchblick fürs Gemeindehaus

Besserer Durchblick fürs Gemeindehaus

Evangelische Kirchengemeinde tauscht Fenster aus. Die Baumaßnahme kostete rund 35 000 Euro.

Küllenhahn. In bunten und frischen Farben strahlen die 13 Fenster des Gemeindehauses der Evangelischen Kirchengemeinde Küllenhahn. Die Fenster wurden erneuert, weil „die Farbe abgeblättert war und es zog“, sagt der Vorsitzende des Presbyteriums, Thomas M. Orth. Das Fensterglas mit seinem rechteckigen bunten Muster und die Bleiverglasung blieben erhalten, davor und dahinter kamen jeweils Thermopane-Fenster. Zudem wurden die Rahmen ausgetauscht.

35 000 Euro hat die Maßnahme gekostet. Zusammengetragen wurde das Geld durch Spender sowie den Erlös des Basars, bei dem die Gemeindemitglieder jeweils am zweiten Wochenende im November unter anderem selbstgemachte Basteleien, Gestricktes und Gehäkeltes verkaufen. „Etwa 7000 Euro kommen da zusammen“, erklärt Orth. Zudem hat die Bezirksvertretung Cronenberg gerade entschieden, die Baumaßnahme mit 1000 Euro zu unterstützen.

Thomas M. Orth, Vorsitzender des Presbyteriums

Die Arbeiten haben insgesamt etwa einen Monat gedauert. „Durch die neuen Fenster können wir jetzt viel Energie sparen“, sagt Orth. Vor dem Austausch hätten die Rahmen regelmäßig gestrichen werden müssen. Das sei nun nicht mehr nötig.

Zudem gibt es derzeit Renovierungsarbeiten im Jugendheim, das neben dem Gemeindehaus liegt. Dort sollen nach Angaben von Orth die Jugendräume erneuert und auch die sanitären Einrichtungen überholt werden. Überdies soll das Veranstaltungsangebot in dem Jugendheim künftig erweitert werden: Geplant ist unter anderem eine Einrichtung eines Spieletreffs.

Die Evangelische Gemeinde Küllenhahn ist mit etwa 900 Mitgliedern die kleinste im Bereich des Kirchenkreises Wuppertal. Dennoch sei das Gemeindeleben sehr rege, betont Orth. So kämen pro Gottesdienst im Durchschnitt 50 Personen.

Und obwohl für die Gemeinde lediglich eine halbe Pfarrstelle zur Verfügung stehe, könnten an jedem Wochenende Gottesdienste veranstaltet werden. Möglich wird dies, weil neben Pfarrerin Sylvia Hartmann auch ehrenamtliche Pfarrer in Aktion treten.