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Beyenburger Straße in Wuppertal: Hang soll im Herbst gesichert werden​

Abbruchgefahr : Beyenburger Straße in Wuppertal: Hang soll im Herbst gesichert werden

Die Beyenburger Straße ist seit 2021 halbseitig gesperrt. Die Arbeiten sollen im Oktober 2022 beginnen.

An der Beyenburger Straße tut sich etwas. Seit Oktober 2021 ist sie zwischen Laaken und Kemna auf einer Strecke von etwa 150 Metern halbseitig gesperrt, eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Denn die steile Straßenböschung ist nicht mehr standfest. Die Sperrung sei eine Vorsichtsmaßnahme, um Verkehrsteilnehmer zu schützen, so der Landesbetrieb Straßen NRW. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Bodenmaterial abrupt abrutscht. Die Dauer stand zu Beginn nicht fest, es seien weitere Untersuchungen an der Stelle nötig.

In der vergangenen Woche waren die Baken jedoch ganz an den Straßenrand geräumt, sodass Autos wieder die Spuren in beide Richtungen nutzen konnten, die Ampeln ausgeschaltet.

„Die Baustellenampel soll dort weiterhin den Verkehr regeln“, sagt Stephan Lamprecht von Straßen NRW. Er habe die zuständige Niederlassung über die Veränderung informiert.

„Derzeit arbeiten wir weiter an der Sicherung der Böschung“, sagt Lamprecht. Dazu „soll laut Entwurf ein Netz gespannt und mit Bohrankern stabilisiert werden. Wird dieses Vorgehen final genehmigt, kann die öffentliche Ausschreibung auf den Markt.“ Voraussichtlich können die Arbeiten im Herbst 2022 starten, sie werden dann vier bis fünf Monate dauern.

Insgesamt wird die halbseitige Sperrung also rund anderthalb Jahre dauern. Besonders im Berufsverkehr kommt es vor den Baustellenampeln teilweise zu längeren Wartezeiten für Autofahrer.