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Wasserpest: Mäh-Einsatz im Stausee Beyenburg

Wasserpest: Mäh-Einsatz im Stausee Beyenburg

Beyenburg. Nach der Sanierung der Stauwehranlage wird im Beyenburger Stausee wieder gearbeitet: Wie der Wupperverband auf WZ-Nachfrage berichtete, ist das Mähboot auf dem Stausee jetzt wieder täglich im Einsatz, um der Wasserpest Herr zu werden.

Seit Donnerstag vergangener Woche werden auf diese Weise Algen im Gewässer entfernt, die auch den Wassersportlern in Beyenburg das Leben schwer machen.

Eine Ursache könnte der derzeit niedrige Wasserstand in der vorgelagerten Wuppertalsperre nach dem trockenen Frühjahr sein: Dort heizt sich das Wasser schneller auf, strömt entsprechend wärmer nach Beyenburg und begünstigt das Wachstum der Algen.

Während die Wasserstände in den Brauchwassertalsperren niedrig sind, gibt es nach Angaben des Wupperverbandes noch keine Probleme in den Trinkwasser-Talsperren der Region. Die Brauchwasser-Talsperren dienen im Winter und Frühjahr dem Hochwasserschutz — und regeln in den Sommermonaten auch den Wasserstand in der unteren Wupper. mel