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Vier Gemeinden, ein Konzert: Chöre singen für Burkina Faso

Vier Gemeinden, ein Konzert: Chöre singen für Burkina Faso

Vier Gemeinden luden zum gemeinsamen Konzert in die Kirche Sankt Christopherus.

Lichtscheid. „Hier ist Musik drin“ — unter diesem Motto fand das Benefizkonzert in Sankt Christopherus statt. Dabei überzeugten nicht nur die vier Chöre der Gemeinden — zwischendurch gab es immer wieder instrumentale Einlagen von Trompete, Saxofon oder Akkordeon. Es wurde für den guten Zweck eine breite Palette an Stücken dargeboten: Von Film über Musical bis Barock — Abwechslung wurde großgeschrieben.

Viele Lieder erzählen von Vertrauen und Frieden: „Brich durch die Wolkenwand“ von Hans Florenz sorgte für viel Applaus — zuerst nachdenklich stimmend wurde die Melodie immer fröhlicher und verkündete Lebenslust. Besonders der Jugendchor von St. Joseph kam hier gut zur Geltung — die verschiedenen Chöre harmonierten sehr miteinander.

Vor allem „Let the Sunshine in“ sorgte beim Publikum für Begeisterung: Die Stimmen der vielen Chormitglieder zusammen mit Klavier, Flöte und Percussions erzeugten ein klangvolles Zusammenspiel. Die friedliche, träumerische Melodie des Liedes wurde durch die klaren Stimmen des Chors eindrucksvoll dargeboten.

Auch die instrumentalen Stücke trugen zur Vielfalt des Abends bei. Etwa Reinhard Konrad, der am Akkordeon ganz allein die Kirche mit einerseits melancholischen Melodien und andererseits einem flotten Walzer erfüllte, der zum Mitschunkeln anregte, und auch Daniel Mertmann und Gerd Stratmann an Alt- und Tenorsaxofon ergänzten sich stimmig mit hoffnungsvollen Melodien.

Wie gut Trompete und Orgel harmonieren, zeigten Robert Essig und Markus Brandt. Sie präsentierten barocke Klänge, die sich an der Trompete in weite Höhen steigerten und von milden Tönen der Orgel untermalt wurden.

Zum Abschluss durfte auch das Publikum in Sankt Christopherus tatkräftig mitsingen: Die „Irischen Segenswünsche“ ließen den Abend mit der Unterstützung der Zuhörer stimmig ausklingen. „Es hat mir sehr gut gefallen, das Akkordeon und die Saxofone waren toll. Es war vor allem sehr vielfältig, von allem etwas dabei“, sagte Zuschauerin Ingrid Temme.