Unmut über Skatehalle "Wicked Woods": Projektleiter wehrt sich

Unmut über Skatehalle "Wicked Woods": Projektleiter wehrt sich

Die Besucher von Wicked Woods stehen ständig unter Beobachtung.

Wichlinghausen. Das Bergische Plateau ist noch nicht ganz fertig, hat sich aber schon zu einem echtem Schmuckstück gemausert. Doch die neu gestaltete Fläche zieht auch neue Nutzer an, deren Verhalten den Anwohnern ein Dorn im Auge ist: Vor allem am alten Rangierbahnhof Wichlinghausen und dem neuen Bolzplatz am Plateau soll es immer wieder zu regelrechten Saufgelagen von Jugendlichen kommen — inklusive Müllberge am nächsten Morgen.

Von einigen Anwohnern wird immer wieder auch die Skatehalle Wicked Woods dafür verantwortlich gemacht. Projektleiter Mathias Klaft-Turnau wehrt sich gegen diese Vorwürfe: „Wir spüren den zunehmenden Unmut der Bevölkerung. Aber unser Einfluss auf das, was außerhalb der Halle passiert, ist begrenzt.“ In der Halle ständen die Jugendlichen unter ständiger Beobachtung und auch bei Veranstaltungen außerhalb der Öffnungszeiten würde auf die Lautstärke geachtet. Zudem würden die Besucher der Halle aufgefordert, auch auf dem Weg nach Hause Ruhe zu wahren. „Wir bekommen auch mit, dass hier sogar tagsüber und unter der Woche gefeiert wird. Aber der Lärm kommt nicht von uns“, sagt Klaft-Turnau.

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