Stadt ärgert sich über Vandalismus im Tunnel Rott

Stadt ärgert sich über Vandalismus im Tunnel Rott

Rott. Bis Ende September müssen die Arbeiten auf der Nordbahntrasse im Tunnel Rott beendet sein — dann beginnt die Sperrzeit. Doch Vandalismusschäden könnten den Zeitplan ins Stocken bringen.

Wie die Stadt mitteilt, sind zuletzt mehrfach Unbekannte über die Bauzäune in den abgesperrten Tunnel gelangt und haben dort die frisch in den Beton eingesetzten Randsteine umgetreten. „Das ist unglaublich“, ärgert sich auch Stadtsprecherin Martina Eckermann. „Damit wird auch die engagierte Arbeit der Leute vom Wichernhaus mit Füßen getreten.“

Denn den Kräften vom zweiten Arbeitsmarkt bleibe nichts anderes übrig, als die Steine wieder neu einzusetzen — eine Sisyphos-Arbeit, wenn die Steine dann wieder umgetreten werden. Aber erst, wenn die Randsteine liegen, könnten auch die Pflasterarbeiten richtig starten. „Wir haben die Sorge, dass wir damit vor der nächsten Sperrzeit dann nicht fertig werden“, sagt Eckermann. „Darüber sollten sich die Verursacher auch einmal Gedanken machen. Sie gefährden den Zeitplan der kompletten Nordbahntrasse.“ Hohe, geschlossene Bauzäune würden die ungebetenen Gäste offenbar nicht abhalten. Für vermehrte Kontrollen fehle aber das Personal. Die Stadtsprecherin hofft, dass vielleicht Trassennutzer Hinweise auf die Verursacher geben können. Infos an Telefon 563-4000. est

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