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Wuppertal: Schützenstraße: Baustelle „wandert“

Wuppertal : Schützenstraße: Baustelle „wandert“

Teil der Sperrung an der Leimbacher Straße soll laut Stadt voraussichtlich Dienstag aufgehoben werden.

Barmen. „Sie haben ihr Ziel erreicht.“ Die wunderbare Ansage aus dem Navi-Lautsprecher klingt für Ortsunkundige wie ein Hohn, wenn sie nur noch gefühlte zwei Meter entfernt sind von der Straßenkreuzung Leimbacher Straße/Schützenstraße — und dann doch nicht weiterkommen.

Denn die viel befahrene Kreuzung ist für den von der Leimbacher Straße kommenden Verkehr nicht passierbar, zumindest nicht für Verkehrsteilnehmer, die über die Schützenstraße nach links in Richtung Carnaper Straße oder nach rechts in Richtung Klingelholl abbiegen wollen.

So fanden sich erst in der vergangenen Woche Autofahrer sozugsagen im Kreuzungsbereich „gefangen“, weil sie das Sackgassen-Schild an der Leimbacher Straße nicht gesehen oder nicht hinreichend beachtet hatten.

Grund für die Verkehrsbehinderungen im nördlichen Barmer Zentrum sind die andauernden, sich aktuell verlagernden Arbeiten zu Erneuerung der Schützenstraße, wie Stadtsprecherin Ulrike Schmidt-Keßler erläutert. „Die Straßenbaustelle verschiebt sich jetzt nach und nach in Richtung Osten.“ Es sei dringend geraten, die ausgewiesenen Umleitungen und Verkehrshinweise zur Baustelle zu beachten.

Anwohner und Anlieger haben sich schon fast an die Dauerbaustelle gewöhnt, zu der es Dienstag möglicherweise sogar Neuigkeiten gibt, wie die Stadtsprecherin erläutert: „Die Sperrung soll aufgehoben werden“, so Schmidt-Keßler zum Kreuzungsbereich Leimbacher Straße/Schützenstraße. Voraussichtlich schon ab dem heutigen Dienstag werde die Zufahrt zur Schützenstraße wieder möglich sein.

Die Arbeiten an der Großbaustelle schreiten aber auch ansonsten voran: Nachdem der erste Teil zwischen Carnaper Straße und Winchenbachstraße fertig gestellt und jetzt wieder komplett zu nutzen ist, war im weiteren Verlauf zwischen Winchenbachstraße und Leimbacher Straße gearbeitet worden. Dort wurde ein Fahrstreifen bereits hergestellt, mit den Arbeiten am zweiten Fahrstreifen war Anfang Oktober, begonnen worden, so die Stadt.

Seit der vergangenen Woche waren die Schulferien als verkehrsärmere Zeit genutzt worden, um im Bereich Schützenstraße, Klingelholl und Siedlungsstraße weiter zu arbeiten — und den Berufsverkehr möglichst weniger zu beeinträchtigen als außerhalb der Ferienzeit. Bis zum kommenden Wochenende, 23. Oktober, bleibe die Siedlungsstraße an der Einmündung zur Schützenstraße und Klingelholl gesperrt und im letzten Abschnitt Sackgasse.

Alle Arbeiten erfolgten in enger Zusammenarbeit mit den Wuppertaler Stadtwerken, ist von der Verwaltung zu hören. Die WSW sind aktuell in dem Baustellenbereich allerdings tätig, wie gestern auf Nachfrage der WZ von dort zu erfahren war.