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Rotter Bürgerverein feiert: „Unser Stadtteil ist wie ein Dorf“

Rotter Bürgerverein feiert: „Unser Stadtteil ist wie ein Dorf“

Der Bürgerverein feierte mit 2000 Gästen sein 43. Unicef-Kinderfest.

Rott. Links saßen die Schleckermäuler mit Kaffee und Kuchen, rechts gab es Musik und Action: Beim Unicef-Kinder- und Herbstfest des Rotter Bürgervereins (RBV) im Schönebecker Busch kamen zahlreiche Familien und Schaulustige nicht nur aus dem Viertel zusammen.

Der Vorsitzende der „Flotten Rotter“, wie sich der RBV nennt, Karl-Heinz Emde, (73) freute sich über die Resonanz auf das Fest: „Es zeigt wieder einmal, dass unsere Gemeinschaft lebt und dass soziales Engagement im Stadtteil für viele eine Herzensangelegenheit ist.“

Schließlich habe der RBV stolze 70 ehrenamtliche Helfer für das Fest gewinnen können. Barbara Brandau (53) von Unicef Wuppertal freut sich über die Unterstützung des Bürgervereins: „ So können uns die Wuppertaler besser kennenlernen.“ Sie und ihre Kolleginnen halfen Kindern, kleine Aquarien in Einmachgläsern zu basteln.

Ob Colakisten-Klettern, Karussell oder Kinderschminken — das riesige Angebot freute Manuel Tarantino (34). Seine Tochter Giulia (5) weiß schon, wo es als Erstes hingehen soll: „Ich möchte als Katze geschminkt werden!“ Auch Alexandra Laubert (36) und Tochter Lea Schmidt (10) sind begeistert. „Wir sind schon zum zweiten Mal hier, aber dieses Mal ist es für uns ein besonderer Anlass, weil Lea gleich auf der Bühne singt“, erzählt Alexandra Laubert stolz vom Auftritt des Kinderchors der Grundschule Eichenstraße. Für die beiden gehört das Fest zum Rott dazu. „Unser Stadtteil ist wie ein Dorf, eine eingeschworene Gemeinschaft“, so Laubert.

Wie in den vergangenen Jahren richtete sich das Fest zugunsten des UN-Kinderhilfswerks vor allem an Kinder und Jugendliche. Karl-Heinz Emde: „Kinder sind nun mal die zukünftigen Erwachsenen, deshalb ist es uns wichtig, dass wir ihnen eine wohlbehütete Kindheit mit vielen positiven Erinnerungen in ihrem Wohngebiet bieten können.“