1. NRW
  2. Wuppertal
  3. Stadtteile
  4. Barmen

Rosenau: Die Stars von morgen auf dem neuen Kunstrasen

Rosenau: Die Stars von morgen auf dem neuen Kunstrasen

Der beliebte Bolzplatz ist wieder für Kinder und Jugendliche geöffnet — Spenden ermöglichten die neue Spielfläche.

Oberbarmen. „Das ist eine tolle Sache“, sagt Karsten Hutwelker zum neu gestalteten Bolzplatz an der Rosenau. „Ich hoffe, dass die Jugendlichen, die hier spielen, den Platz auch pflegen werden — so eine Fläche ist in einem Stadtteil nämlich keine Selbstverständlichkeit.“

Ob dem Appell des WSV-Trainers Folge geleistet wird und der nagelneue Kunstrasen auch in ein paar Jahren noch bespielbar ist, muss sich zeigen. Einstweilen freute sich Karsten Hutwelker als neuer Pate der sanierten Spielfläche am Donnerstag bei der offiziellen Eröffnung mit Initiatoren, Sponsoren und Kindern über die Wiedereröffnung der beliebten Anlage im Wuppertaler Osten.

Mehr als neun Monate war der Platz geschlossen, nachdem im Herbst Risse in der Oberfläche des Belags festgestellt worden waren. Er hatte sich gewölbt, war zur Stolperfalle und damit unbespielbar geworden. Weil die Stadt kein Geld für eine kurzfristige Sanierung aufbringen konnte, hatte CVJM-Geschäftsführer Bernd Schäckermann gemeinsam mit Peter Hansen vom Bürgerforum Oberbarmen eine Idee von Bezirksbürgermeisterin Christel Simon (CDU) aufgegriffen und beschlossen, den Bolzplatz mit Spendengeldern herrichten zu lassen.

Nun ist die Anlage wieder geöffnet — und wurde am Donnerstag bereits intensiv bespielt: Gleich fünf Mannschaften hatte der CVJM Oberbarmen aufgeboten, mehr als 30 Kinder aus Wichlinghausen und Oberbarmen tummelten sich an der Rosenau. „Hier ist immer etwas los“, sagt der Wuppertaler Sozialdezernent Stefan Kühn (SPD), „die Fläche ist ständig belegt.“ Das bestätigt auch Francesca Müsio, Oberbarmerin und Mutter von zwei Generationen junger Kicker: „Alle wollen immer Fußball spielen — und manchmal werden die Kleinen nicht auf den Platz gelassen.“ Um Streit zu vermeiden, könnte eine zeitliche Einteilung für die Anlage sinnvoll sein, schlägt Francesca Müsio vor. „Nachmittags die Grundschüler, abends die Großen.“

So oder so werden sich Oberbarmens junge „Straßenfußballer“ nun wieder an der Rosenau treffen, und dann will auch Karsten Hutwelker dabei sein: „Als Trainer des WSV werde ich natürlich öfters hier vorbeischauen, und mal sehen, welche Talente tatsächlich auf dem Platz stehen — vielleicht können wir ja den einen oder anderen gebrauchen.“