Wichlinghausen: Neubau für Förderschule eingeweiht

Wichlinghausen : Neubau für Förderschule eingeweiht

1,2 Millionen Euro an Johannes-Rau-Schule investiert. Der Vorgängerbau war nicht standsicher.

Wichlinghausen. Nur strahlende Gesichter sah man am Freitagnachmittag bei der offiziellen Einweihungsfeier auf dem Schulhof und in dem neuen, 1,2 Millionen Euro teuren Schulgebäude der Johannes-Rau-Förderschule in der Kreuzstraße: von den Schülern, weil sie sich in dem neuen eingeschossigen Gebäude pudelwohl fühlen und das auch beurteilen können, waren die neuen Räume doch schon im Herbst vorigen Jahres bezogen worden.

Der für die Kreuzstraße zuständige Ogata-Leiter Christoph Albrecht wies darauf hin, dass die Schüler, die an anderen Schulen gescheitert waren, erst einmal Vertrauen in schulische Einrichtungen und ihre Lehrer fassen, Stress abbauen und lernen müssten, Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Hierzu sei eine entsprechende Umgebung nötig. Albrecht erzählte von einem Jungen, der nach erfolgreichem Besuch der Johannes-Rau-Förderschule wieder zurück an eine Regelschule gegangen sei und dort das beste Zeugnis erhalten habe. „Ein Erfolg, der Freude bereitet und motiviert“, so der engagierte Pädagoge.

Räume für die Hausaufgaben, aber auch zum Ausruhen und zur Freizeitgestaltung, eine vorzüglich ausgerüstete Küche und sanitäre Anlagen beinhaltet der Neubau, in dem es auch nach mehr als neunmonatigem Gebrauch noch neu riecht und keine Beschädigungen zu erkennen sind. „Das spricht doch für die Schule“, so Thomas Lehn vom GMW.

Zwar war ein großer Raum für das Sommerfest als „Gruselkabinett“ hergerichtet und von außen mit blickdichten Planen bedeckt, doch das meiste spielte sich herrlichem Sonnenschein natürlich draußen auf dem Schulhof ab, wo Kinder, das Kollegium, die Sozial-Pädagogen und die für die Entwicklung der Kinder so wichtigen Eltern sich bestens unterhielten, aßen, tranken und dem heiteren Anlass entsprechend viel Spaß hatten.

Mehr von Westdeutsche Zeitung