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Nächstebrecker machen ihren Stadtteil sauber

Nächstebrecker machen ihren Stadtteil sauber

120 engagierte Bürger sind trotz Regenwetters im Einsatz.

Nächstebreck. Beladen mit Autoreifen, Motorradteilen und Mülltüten voller Unrat steuerte Mario Steinbrink in strömendem Regen den Traktor samt Hänger von Bracken auf den Schulhof der Grundschule Hottenstein. Der Grund: Am Samstag war „Großreinemachen“ im Stadtteil Nächstebreck angesagt. Die Veranstaltung „Sauberes Nächstebreck“ gab es bereits, ehe in Wuppertal der Picobello-Tag eingeführt wurde. Und etwa 120 Helfer — ausgerüstet mit Greifzangen, Mülltüten und Handschuhen — folgten der Einladung des Bürgervereins Nächstebreck, der Grundschule Hottenstein, der Dorfgemeinschaft Bracken und der Freiwilligen Feuerwehr Nächstebreck.

Auch die Schulkinder hatten auf dem Parkplatz an der Kirche, an der Bus-Schleife Silberkuhle und auf dem Schulgelände fleißig gesammelt. „Wir haben viele Zigarettenkippen, Weinflaschen, Joghurtbecher, Dosen und viel Papier gefunden“, berichteten Mara (10), Joe (9) und Eva (8). Dilara (8), „Diese Aktion zeigt Verbundenheit mit dem Stadtteil und der Schule“, lobte Schulleiterin Christiane Stein auch den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt, für die die Kinder eine Teilnahme-Urkunde und einen Hausaufgaben-Gutschein erhielten.

Nach getaner Arbeit hatten sich alle „fleißigen Müllsammler“ Würstchen und Getränke redlich verdient. „Es ist deutlich weniger Müll als in den Vorjahren zusammen gekommen“, freute sich auch BV-Vorsitzender Hermann-Josef Richter. Hier zeige sich, dass Schulkinder und Jugend-Feuerwehr in den vergangenen Jahren sensibilisiert wurden, ihre Umwelt sauber zu halten, so Richter.

Maike Wirtz wohnt mit ihrer Familie erst seit Dezember im Bracken: „Das ist eine tolle Aktion, bei der wir sofort dabei waren.“ So wie Maria Stallmeier und August Hillringhaus, die auch nächstes Jahr wieder mit von der Partie sind, wenn es heißt: Großreinemachen für ein „Sauberes Nächstebreck“.