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Mini-Phänomenta an der Melanchthonstraße

Mini-Phänomenta an der Melanchthonstraße

50 Experimentier-Stationen luden zur Erkundung der Naturwissenschaft ein.

Barmen. Die vergangenen zwei Wochen waren für die Schüler der Förderschule Melanchthonstraße etwas Besonderes. Dort fand die „Miniphänomenta“ statt, bei der die Kinder und Jugendlichen spielerisch naturwissenschaftliche Phänomene entdecken konnten — an mehr als 50 Experimentierstationen. Ob zum Thema Strom, Geräusche, Licht oder Temperatur, die Themen luden zum Tüfteln ein.

Entwickelt wurde das Projekt von Prof. Lutz Fiesser, Initiator unter anderem der Phänomenta in Lüdenscheid. Die Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände stellt die Stationen zur Verfügung und finanziert die Fortbildung der Lehrkräfte und das Lehrmaterial.

In der gesamten Schule konnten die Stationen frei oder im regulären Unterricht erkundet werden — ohne vorherige Erklärungen. „Es soll eigenständig entdeckt und überlegt werden“ betont Lehrer Meinhard Felbick und ist begeistert über die Ideen und Anregungen seiner Schüler etwa zur Erforschung der statischen Aufladung. Auch Schulleiterin Christine Strufe ist angetan von dem Ergebnis. „Es ist ein anderer Zugang zu den Naturwissenschaften. Die Resonanz war prima und der Ansturm groß.“

„Gerade unsere Kinder haben ja aufgrund ihrer körperlichen Beeinträchtigung oft einen Erfahrungsmangel“ so Felbick. Geeignet waren die Stationen auch für die älteren Schüler und so wurde oft klassen- und altersübergreifend erprobt und gerätselt. Auch die Möglichkeit, einzelne Stationen nachzubauen, ist vorhanden. Hier versuchen sich zwei Schüler am Sprachschlauch, andere bewegen das Drei-Zeiten-Pendel oder hantieren mit dem Elektromagnet. Mehr als 500 Grundschulen haben bisher am Projekt teilgenommen. Wer Interesse hat, kann sich melden. bru