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„Lebensader Wupper“ — mit Spiel- und Bolzplatz

„Lebensader Wupper“ — mit Spiel- und Bolzplatz

Projekt neben der Junior Uni wird am Dienstag vorgestellt.

Loh. „Lebensader Wupper“ — so nennt sich das Konzept, mit dem die Stadt den Loh nach vorne bringen will. Der Neubau der Junior Uni, deren Fertigstellung für den Herbst geplant ist, soll nicht die einzige positive städtebauliche Entwicklung bleiben. Auf einer etwa 6000 Quadratmeter großen und derzeit noch brach liegenden Fläche sollen in zwei Bauabschnitten eine Spiel-, Sport- und Bewegungsfläche (631.000 Euro) und ein Wupperweg (1,1 Euro) geschaffen werden. Beide Projekte werden am morgigen Dienstag, 19 Uhr, in der Sitzung der Bezirksvertretung Barmen (Rathaus Barmen, 1. Sitzungszimmer, Johannes-Rau-Platz) vorgestellt.

Die benachbarten Institutionen — neben der Junior Uni unter anderem Köbners Kirche und die Gesamtschule Barmen — stellten sowohl eine aktive Nutzung als auch eine soziale Kontrolle des Bereiches sicher, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Zudem würde dem Mangel an Ballspielangeboten im Quartier abgeholfen. Auch Skaten soll auf der Multifunktionsfläche ermöglicht werden. Zudem nehme die neue Grün- und Spielfläche auch in Bezug auf das Projekt Nordbahntrasse eine wichtige Funktion wahr: Es handele sich um die kürzeste Verbindung vom neuen regionalen Radweg auf der Trasse zur Schwebebahn. Von der Station Loher Brücke bis zum Eingang Buchenstraße seien es etwa 400 Meter.

Die Stadt hat mit dem Abriss des verfallenen Fabrikgebäudes und der Entsorgung der Altlasten des ehemaligen Gaswerks im Jahr 2011 bereits die Voraussetzungen für das Doppel-Projekt geschaffen. Über Jahrzehnte hatte sich zuvor auf der Brachfläche am Loh nichts getan. est