Immanuelskirche steht kurz vor der Wiedereröffnung

Immanuelskirche steht kurz vor der Wiedereröffnung

Die Immanuelskirche feiert ihre Restaurierung mit einem Konzert-Tag im September.

Oberbarmen. "Orte des Genusses" zu entdecken, das ist das Motto zum diesjährigen Tag des offenen Denkmal" am 13. September. Natürlich sind diese Orte auch in Wuppertal zu finden.

Oberbarmen begeht den Tag mit besonderer Freude. "14 Jahre lang hatten wir eine Großbaustelle - jetzt können wir endlich die sanierte und umgestaltete Immanuelskirche festlich wiedereröffnen", berichtet Wolfgang Fehl vom Vorstand des Trägervereins. Mit enormer Anstrengung und einem Volumen von fünf Millionen Euro hat der Verein die Sanierung der Kirche seit 25 Jahren vorangetrieben: "Eine unendliche Geschichte - aber wir wollten diese Stätte der Hochkultur im schwierigen Umfeld im Wuppertaler Osten unbedingt erhalten."

Die Sanierungen mussten bei laufendem Veranstaltungsprogramm durchgeführt werden, weil die Mieten zur Deckung der Betriebskosten dringend nötig waren. "Umso mehr danken wir Veranstaltern, Besuchern und Nachbarn, die uns trotz der Unannehmlichkeiten die Treue gehalten haben", resümiert Fehl.

Ruhig schlafen könne er allerdings erst wieder, wenn auch die letzten Arbeiten an der historischen Schuke-Orgel von 1967 beendet seien. "Nach der erfolgten Reinigung erklingt sie bereits wieder in voller Strahlkraft, aber die alten Schleifenzug-Motoren müssen noch durch verschleißfreie Magnete ersetzt und eine moderne Setzeranlage eingebaut werden", beschreibt Fehl die Ziele der "Restarbeiten".

Dass die Kirche aber schon jetzt wieder für musikalisch-akustische Genüsse steht, können Besucher im September erleben.