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Felsenspielplatz soll Skateanlage werden

Felsenspielplatz soll Skateanlage werden

Für die Umgestaltung rechnet die Stadt mit etwa 650 000 Euro Kosten.

Oberbarmen. Der Name klingt romantisch: Felsenspielplatz heißt die Freifläche an der Berliner Straße wegen der felsigen Hänge, die eine beeindruckende Kulisse bieten. Doch vom Spielplatz ist nicht mehr viel übrig: Nachdem sie durch Vandalismus beschädigt worden waren, mussten die Spielgeräte nach und nach abgebaut werden. Zurück blieb eine verwilderte Brachfläche, von der ein Stück asphaltiert ist.

Im Zuge der Verschönerung von Oberbarmen durch Finanzmittel des Förderprogramms Soziale Stadt will die Stadt den Platz nun umgestalten. „Durch die direkte Lage an der Berliner Straße, der S-Bahn- und Schwebebahnhaltestelle ist diese Fläche eher für Jugendliche als für kleinere Kinder interessant“, sagt Patricia Knabenschuh vom Jugendamt. Deshalb plant die Stadt die Umgestaltung zu einer Skateanlage.

„Wir wollen die Jugendlichen an der Planung beteiligen und hoffen, dass die Anlage dann von weiterer Zerstörung verschont bleibt“, sagt Patricia Knabenschuh.

Die Skate Union Wuppertal ist von der Idee begeistert und hat ihre Mitglieder bereits dazu aufgerufen, Wünsche und Ideen zu äußern. Sie wollen auch selbst beim Aufbau der Anlage helfen.

Das Buschwerk am Rande des Platzes soll entfernt werden, so dass dieser besser von der Straße her einsehbar ist. Dadurch erhoffen sich die städtischen Planer eine soziale Kontrolle und weniger Vandalismus. Erst einmal müssen die Skater jedoch Geduld mitbringen: Gebaut werden soll die neue Anlage zwischen 2016 und 2019, je nachdem, wie es die Kapazitäten der Spielplatzplaner zulassen. Vorher ist allerdings noch die Zustimmung der Landesregierung notwendig, die erst zum Jahresende erwartet wird. Die Stadt rechnet mit rund 650 000 Euro Kosten.